Fundstücke
Schannenbach als Filiale im Gronauer Kirchspiel
Freitag, den 16. Juli 2010 um 23:43 Uhr
Heimatgeschichte: Schannenbach als Filiale im Gronauer Kirchspiel
Von Stefan Hebenstreit
Wenn man vom Schannenbacher Ortskern aus der Gronauer Straße in südwestlicher Richtung folgt und am Waldrand hinter der Teichkläranlage auf den talwärts führenden Weg abbiegt, überschreitet man nach einigen Metern die Gemarkungsgrenzen der ehemals selbstständigen Gemeinden Schannenbach und Gronau, die 1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform zur Gemeinde Lautertal bzw. zur Stadt Bensheim eingegliedert wurden. Der sich heute in schlechtem Zustand befindliche Weg, der mit steilem Gefälle durch den Märkerwald hinunter in den Gronauer Talkessel führt, wird im Volkmund als Kirchenweg, Totenweg oder Leichenweg bezeichnet. Auf diesem Weg „pfarrten“ die Schannenbacher jahrhundertelang in die Gronauer Kirche St. Anna, da Schannenbach als Filialdorf zum Kirchspiel Gronau gehörte.
Weiterlesen: Schannenbach als Filiale im Gronauer Kirchspiel
Warum heißt die Weißmühle in Lautern so?
Freitag, den 19. Februar 2010 um 22:24 Uhr
Im Dezemberheft berichteten wir über die Geschichte der Ciba Geigy Marienberg GmbH, die im Volksmund auch Blaufabrik genannt wird. Aus der Zeit, als die Fabrik noch Vereinigte Ultramarin Fabriken AG hieß, stammt auch das westlichste Gebäude des Areals, die sogenannte Weißmühle, heute arbeitet darin ein Spritzguß-Spezialist. Doch woher die Weißmühle ihren Namen hat, konnte uns niemand mehr beantworten. Bekannt war nur, daß hier vor der allgemeinen Elektrifizierung Drehstrom für die fabrikinternen Abläufe erzeugt wurde.
Studie des HOGA Nordfriesland: Infraschall macht durstig
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:14 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2003
Eine aktuelle Studie der wissenschaftlichen Außenstelle der Universität Hamburg in Husum ergab kürzlich überraschende Ergebnisse. Bereits der Auftraggeber wirkt etwas unkonven- tionell: keine Entwicklungsabteilung eines großen Technikunternehmens, sondern der Hotel- und Gaststättenverband Nordfriesland veranlaßte die Husumer Außenstelle zu die- ser Studie. Der Grund liegt in der nicht endenden Diskussion um das Für und Wider von Windkraftanlagen.
Weiterlesen: Studie des HOGA Nordfriesland: Infraschall macht durstig
Geopark-Infozentrum: ganz neuer Aspekt aufgetaucht
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:12 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2004
Nachdem sich die Gemeinde Lautertal als etwas unsicherer Partner erwies, was Standort und Realisierung des Infozentrums am Felsenmeer betrifft, konnte der Naturpark Bergstraße Odenwald aufgrund eines äußerst glücklichen Zufalls eine andere aktuelle Entwicklung im Lautertal für sich nutzen. Seit Januar 2003 nämlich laufen zwischen der Gemeinde Lautertal und der kanadischen Investorengruppe First, April & Joke Verhandlungen über ein Wellness-Zentrum in Schannenbach. Bereits im Oktober ging man einen Vertrag ein, der zunächst den Ausbau der K 56 vorsah. Diese Arbeiten wurden m Februar 2004 in Angriff genommen, weshalb Autofahrer zwischen Gadernheim und Kolmbach zur Zeit des öfteren Wartezeiten an der Baustellenampel im Kauf nehmen müssen.
Weiterlesen: Geopark-Infozentrum: ganz neuer Aspekt aufgetaucht
Lautertaler Gewerbe-Initiative: Designer-Haarschnitt am PC
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:08 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2005
Synergie-Effekte nutzen ist die Devise der herrschenden Wirtschaftslage. Was lag da näher als der Zusammenschluß mehrerer findiger Lautertaler Firmen zu einer genialen Geschäftsidee: ein Softwaredienstleister, der sich vor zwei Jahren auf dem ehemaligen Ciba-Gelände angesiedelt hat, die Elmshäuser Farb- und Stilberaterin Astrid Hoffmann sowie Friseurmeisterin Heike Schanz vom Salon Haarmonie Gadernheim entwickelten gemeinsam ein völlig neuartiges Produkt, das dem Trend des "Von-Zuhause-Einkaufens" folgt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Software für den heimischen PC, die auf CD in allen Lautertaler Friseur- und Kosmetiksalons erhältlich ist. In einem umfangreichen Begleitbuch ist die Handhabung Schritt für Schritt erläutert. Man scannt zunächst ein Foto von sich selbst ein (wer nicht über einen Scanner verfügt, kann sich übrigens per Digitalkamera im Fotogeschäft ablichten lassen und das Foto als jpg-Datei mit nach Hause nehmen).
Weiterlesen: Lautertaler Gewerbe-Initiative: Designer-Haarschnitt am PC
Weitere Beiträge...
Seite 1 von 2