Aprilscherze
Studie des HOGA Nordfriesland: Infraschall macht durstig
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:14 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2003
Eine aktuelle Studie der wissenschaftlichen Außenstelle der Universität Hamburg in Husum ergab kürzlich überraschende Ergebnisse. Bereits der Auftraggeber wirkt etwas unkonven- tionell: keine Entwicklungsabteilung eines großen Technikunternehmens, sondern der Hotel- und Gaststättenverband Nordfriesland veranlaßte die Husumer Außenstelle zu die- ser Studie. Der Grund liegt in der nicht endenden Diskussion um das Für und Wider von Windkraftanlagen.
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Geopark-Infozentrum: ganz neuer Aspekt aufgetaucht
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:12 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2004
Nachdem sich die Gemeinde Lautertal als etwas unsicherer Partner erwies, was Standort und Realisierung des Infozentrums am Felsenmeer betrifft, konnte der Naturpark Bergstraße Odenwald aufgrund eines äußerst glücklichen Zufalls eine andere aktuelle Entwicklung im Lautertal für sich nutzen. Seit Januar 2003 nämlich laufen zwischen der Gemeinde Lautertal und der kanadischen Investorengruppe First, April & Joke Verhandlungen über ein Wellness-Zentrum in Schannenbach. Bereits im Oktober ging man einen Vertrag ein, der zunächst den Ausbau der K 56 vorsah. Diese Arbeiten wurden m Februar 2004 in Angriff genommen, weshalb Autofahrer zwischen Gadernheim und Kolmbach zur Zeit des öfteren Wartezeiten an der Baustellenampel im Kauf nehmen müssen.
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Lautertaler Gewerbe-Initiative: Designer-Haarschnitt am PC
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:08 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2005
Synergie-Effekte nutzen ist die Devise der herrschenden Wirtschaftslage. Was lag da näher als der Zusammenschluß mehrerer findiger Lautertaler Firmen zu einer genialen Geschäftsidee: ein Softwaredienstleister, der sich vor zwei Jahren auf dem ehemaligen Ciba-Gelände angesiedelt hat, die Elmshäuser Farb- und Stilberaterin Astrid Hoffmann sowie Friseurmeisterin Heike Schanz vom Salon Haarmonie Gadernheim entwickelten gemeinsam ein völlig neuartiges Produkt, das dem Trend des "Von-Zuhause-Einkaufens" folgt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Software für den heimischen PC, die auf CD in allen Lautertaler Friseur- und Kosmetiksalons erhältlich ist. In einem umfangreichen Begleitbuch ist die Handhabung Schritt für Schritt erläutert. Man scannt zunächst ein Foto von sich selbst ein (wer nicht über einen Scanner verfügt, kann sich übrigens per Digitalkamera im Fotogeschäft ablichten lassen und das Foto als jpg-Datei mit nach Hause nehmen).
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Felsenmeer bald auch für Kinderwagen und Rollstühle zugänglich
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:05 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2006
Wer die Sehenswürdigkeiten des Felsenmeeres besichtigen möchte, muß bislang gut zu Fuß sein. Ganz ohne Treppenstufen oder Kletterei sind viele der schönsten Naturfelsformationen nicht zu erreichen. Für Gehbehinderte ist der Hauptstrom des Felsenmeeres nur vom Parkplatz Römersteine mit einem Anmarsch von fast 30 Minuten zugänglich, auch Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer haben nur diese eine Möglichkeit.
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Geographisches Informations-System des Kreises Bergstraße (Bürger-GIS) wird erweitert
Mittwoch, den 22. April 2009 um 21:01 Uhr
Der Durchblick-Aprilscherz 2007
Sehr gut eingeführt hat sich auf der Homepage des Kreises Bergstraße www.kreisberg-strasse.de dieser Service für die Bürger, mit dessen Hilfe man sich Katasterkarten in einer Auflösung bis zu 5 Meter pro Zentimeter ansehen und ausdrucken kann. Jede Straße, jedes Bauwerk, jede Quellfassung, besondere landschaftliche Marken sind darin verzeichnet. Für Bürger, aber auch Investoren und Planer sind die interaktiven Stadtpläne aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Kultur und Freizeit, Naturschutz, Luftbilder, Bauleitplanung u.a. ein nützliches Instrument.
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Einer für alle: Leerkanal wird verlegt
Dienstag, den 31. März 2009 um 20:28 Uhr
Die Straßen in den Ortsteilen sollen nur noch einmal aufgerissen werden Baustellen sind allseits beliebt: zuerst wird der Kanal gemacht - Straße auf, Straße zu. Dann kommt die Telekom - Straße auf, Straße zu. Und nicht viel später muß etwas an den Gasverteilern geändert werden - Straße auf, Straße zu.
Dies soll jetzt anders werden. Nach unzähligen Beschwerden von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern haben sich im vergangenen Jahr das Kreisstraßenbauamt und die Gemeinde Lautertal gemeinsam um ein Projekt “Straßen-Infrastruktur” bei der TH Darmstadt beworben und gleichzeitig einen Antrag auf LEADER+-Förderung gestellt. Dessen Bewilligung läßt zwar noch auf sich warten, die Studenten der TH allerdings legten bereits ein brauchbares Konzept vor: damit muß die Straße nun nur noch ein einziges Mal aufgerissen werden. In 80 cm Tiefe wird ein frostsicheres Leerrohr gelegt, durch das später von Inspektionsschächten entlang der Strecke alle Arbeiten mittels Rohrkamera und flexibler ausfahrbarer Werkzeugarme vorgenommen werden können, sei es Gas, Wasser, Strom oder Telefon. Danach wird die Straßendecke ein für allemal geschlossen (bis sie so reparaturbedürftig wie in Schannenbach ist). Vorgenommen werden soll diese Arbeit - Bewilligung der Förderung vorausgesetzt - im Zuge der Breitbandversorgung in den Ortsteilen Elmshausen und Beedenkirchen. Die anderen Ortsteile werden nach und nach versorgt, sobald dort die nächste Straßenreparatur ansteht.
Jürgen Kaltwasser: „jetzt kriegen wir endlich eine runde Sache“
Mittwoch, den 25. Februar 2009 um 23:31 Uhr
Lautertal geht ganz neue Wege im Naturschutz
Angeregt durch die Studie zum „vergessenen Naturschutzgebiet Felsberg“ des Kasseler Dozenten Karoly Henrich tagte Ende März erstmalig der runde Tisch, der die Interessen des Naturschutzes mit den ökonomischen Bedürfnissen des Lautertales in Einklang bringen soll. Überraschungsgast war Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der im Schweizerischen Güllen beheimateten Claire-Zachanassian-Stiftung. „Die Namensgleichheit mit anderen Josef Ackermännern dieser Welt ist ein etwas unglücklicher Zufall, der meiner Arbeit nicht immer förderlich ist“, stellte der hochdotierte Unternehmensberater gleich zu Beginn klar.
Er verbringe seit Jahren seinen Urlaub im Lautertal, das Felsenmeer sei ihm als Freizeitgebiet sehr ans Herz gewachsen. Er habe allerdings im Internet die rege Diskussion um den Naturschutz am Felsberg mit großem Interesse verfolgt und sei zu der Einsicht gekommen, daß hier dringend etwas getan werden müsse. Zum Beweis seines Engagements brachte er einen vierstelligen Scheck aus seiner persönlichen Kasse mit. Seine Stiftung könne sich vorstellen, ein weltweit einmaliges Projekt großzügig zu fördern, das exakt den Stiftungsstatuten entspricht. Die Claire-Zachanassian-Stiftung sieht in ihren Stiftungszielen vor, die moralisch-ethischen Grundlagen unseres Kulturkreises mit allen ökologischen und ökonomischen Belangen in ein ganzheitliches Konzept zu bringen. Dr. Ackermann habe, so führte er aus, bereits erste Vorgespräche im Vorstand der Stiftung geführt, und man sei dort nicht abgeneigt, ein derart prestigeträchtiges Projekt zu unterstützen.
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