Unsere Heimat
Wer kann etwas zu diesem gestickten Hochzeits-Sinnspruch sagen?
Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 22:30 Uhr
Man findet sie heute nur noch vereinzelt auf Flohmärkten, früher hing ein solcher Sinnspruch in vielen Häusern. Dieses Bild zeigt einen auf Stoff aufgestickten mit einem aufgeklebten Foto von Königin Luise verzierten Spruch. Es ist der erste Teil eines Gedichtes von Johann von Goethe:
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Vom Kumm-Owend, vom Schwätzen, von Smsen, chatten und Wii-en
Freitag, den 04. März 2011 um 23:58 Uhr
Nein, das ist keine gerade erst entdeckte endemische Sprache einer einsamen Insel am Polarkreis. Es geht hier um zwischenmenschliche Kommunikation früher und heute. Was ein Kumm-Owend ist, hat Ria Märtin stimmungsvoll beschrieben in „E Stubb voll Ourewäller Leid" im Jahrbuch 2011 des Odenwald-kreises, „Gelurt" (ISBN 978-3-9805891-8-9).
Es ist nicht gut daß der Mensch allein sei - so steht es schon in der Bibel. Aber was tun Menschen eigentlich heutzutage: sie reden nicht miteinander, sondern schicken - gräßlich fehlerhafte - SMS. Sie gehen nicht miteinander aus - sie chatten (gräßlich fehlerhaft), sie treffen sich nicht zu Erzähl- oder Spielabenden: sie hampeln mutterseelenallein auf ihrer Wii herum. Der „Kumm-Owend" dagegen ist die Odenwälder Antwort auf den jour fixe der vornehmen Herrschaften in den Städten.
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Schannenbach als Filiale im Gronauer Kirchspiel
Freitag, den 16. Juli 2010 um 23:43 Uhr
Heimatgeschichte: Schannenbach als Filiale im Gronauer Kirchspiel
Von Stefan Hebenstreit
Wenn man vom Schannenbacher Ortskern aus der Gronauer Straße in südwestlicher Richtung folgt und am Waldrand hinter der Teichkläranlage auf den talwärts führenden Weg abbiegt, überschreitet man nach einigen Metern die Gemarkungsgrenzen der ehemals selbstständigen Gemeinden Schannenbach und Gronau, die 1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform zur Gemeinde Lautertal bzw. zur Stadt Bensheim eingegliedert wurden. Der sich heute in schlechtem Zustand befindliche Weg, der mit steilem Gefälle durch den Märkerwald hinunter in den Gronauer Talkessel führt, wird im Volkmund als Kirchenweg, Totenweg oder Leichenweg bezeichnet. Auf diesem Weg „pfarrten“ die Schannenbacher jahrhundertelang in die Gronauer Kirche St. Anna, da Schannenbach als Filialdorf zum Kirchspiel Gronau gehörte.
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Warum heißt die Weißmühle in Lautern so?
Freitag, den 19. Februar 2010 um 22:24 Uhr
Im Dezemberheft berichteten wir über die Geschichte der Ciba Geigy Marienberg GmbH, die im Volksmund auch Blaufabrik genannt wird. Aus der Zeit, als die Fabrik noch Vereinigte Ultramarin Fabriken AG hieß, stammt auch das westlichste Gebäude des Areals, die sogenannte Weißmühle, heute arbeitet darin ein Spritzguß-Spezialist. Doch woher die Weißmühle ihren Namen hat, konnte uns niemand mehr beantworten. Bekannt war nur, daß hier vor der allgemeinen Elektrifizierung Drehstrom für die fabrikinternen Abläufe erzeugt wurde.
De Ebbelbaom v. W.Tempel
Sonntag, den 01. Februar 2009 um 01:05 Uhr
De Ebbelbaom
Ein Lied von W. Tempel
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