„Lisbeth" Bohn feierte 75. Geburtstag

Alle Reichenbacher Schüler der Jahrgänge 1960 bis 1995 kennen sie. Bei ihr gab es Schulhefte, Füller, Schreibblocks, Radiergummi und vor allem Legos und Barbie-Puppen. In der Knodener Straße feierte Elisabeth Bohn ihren 75. Geburtstag und immer wieder wollten die zahlreichen Geburtstagsgäste Geschichten aus der Zeit hören, in der „Lisbeth" Bohn zu einer Institution im Dorf wurde.
Die „Ladenzeit" begann 1973, als das Malergeschäft Peter Bohn auch Farbe, Pinsel und Tapeten verkaufte. Da dies der „Chefin" zu wenig war, wurden die Angebote um Schulartikel und Spielsachen erweitert. Fast 30 Jahre stand Elisabeth Bohn in ihrem Geschäft, bevor sie die Arbeit aus Altersgründen aufgab und die Verkaufsräume vermietete.
Auch wegen ihres hohen Bekanntheitsgrades war die Zahl der Besucher groß. Neben zwei Kindern, fünf Enkeln und der Nachbarschaft gratulierten Irma Noßmann für die Aktiven Senioren, Ortsvorsteher Heinz Eichhorn auch für den örtlichen Verschönerungsverein, sowie Pfarrer Thomas Blöcher und Bürgermeister Jürgen Kaltwasser.