Kultur

Vorhang auf für eine spannende Verfolgungsjagd

Freitag, den 22. August 2014 um 22:59 Uhr

Quietschende Reifen, hektische Schritte und erste Versuche, sich im dunklen Versteck zurechtzufinden. So beginnt die Boulevardkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“, die ab 2. Oktober in der Kleinkunstbühne Halber Mond in Heppenheim zu sehen ist und die Geschichte des berühmten Gangsterpaares auf komödiantische Art in die heutige Zeit versetzt. So bietet der Gewölbekeller des Halben Mond den Schauplatz, in den sich Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde nach ihrem Banküberfall flüchten.

Als die Suche nach dem Lichtschalter schließlich Erfolg hat, kann man sehen, dass sie in einem alten Schuhlager gelandet sind.

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Programmhefte für Filmfestival der Generationen erhältlich

Freitag, den 15. August 2014 um 19:42 Uhr

„Ein Filmfestival der Generationen?“, „Was soll das denn?“ „Wie unterscheidet es sich von einem normalen Filmfestival, zu dem ja auch alle Generationen eingeladen sind?“ – Das sind die Fragen, die Festivalleiter Dr. Michael Doh, von der Abteilung für Psychologische Alternsforschung am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg und seinen Mitstreitern Frank Burkard und Nadine Petry vom Netzwerk Regionalstrategie Demografischer Wandel der Metropolregion Rhein-Neckar in letzter Zeit häufig gestellt wurden. Wohl gerade deshalb gelingt es zunehmend das Konzept zu erklären und echtes Interesse für diese regionale Veranstaltungsreihe zu generieren. Daher haben auch schon viele nach dem Programmheft gefragt: Dieses ist ab sofort in den Rathäusern der beteiligten Städte und Gemeinden sowie beim Verband Region Rhein-Neckar erhältlich. Die gesamte Bevölkerung der Region Rhein-Neckar ist eingeladen, beim nächsten Rathaus-Besuch ein solches Programmheft kostenlos mitzunehmen und sich bereits heute für die Zeit vom 7. – 10. Oktober 2014 einen oder mehrere Kinobesuche vorzunehmen. Alternativ ist das Programm auch unter www.festival-generationen.de einsehbar.

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Kulturelle Leckerbissen: Die neue Spielzeit im Parktheater

Freitag, den 15. August 2014 um 21:14 Uhr

„Das Theater ist weder eine Schulstube noch ein Priesterseminar. Die Leut’ sollen entweder lachen oder flennen. Oder beides.“ Mit diesem Zitat von Carl Zuckmayr geht es in die neue Parktheater-Spielzeit 2014/15. Das Team um Theaterleiter Berthold Mäurer hat ein spannendes und unterhaltsames Programm zusammengestellt. Aufgrund des großen Erfolges der vergangenen Spielzeit ist das Team optimistisch, wieder ein hohes Maß an Qualität auf die Bühne zu bringen. Wie in der Vergangenheit werden die Abonnements A, B, C sowie das Kinder- u. Jugendtheaterprogramm angeboten. Sehr beliebt ist auch das Schnupper-Abo. Hier kann sich der Besucher sein Abonnement selbst zusammenstellen und drei Stücke aus den Aufführungen der Abonnements A und B auswählen.

Abo A, B und C

Das Abo. A beginnt mit einem wunderbaren Klassiker am Montag, 3. November: „Der alte Mann und das Meer“ mit Horst Janson in der Titelrolle nach der gleichnamigen Novelle von Ernest Hemingway. „Die Brüder Karamasow“ (am Donnerstag, 4. Dezember) – ein Kriminalstück nach dem Roman von Fjodor Dostojewski – gehört auf jede Theaterbühne, so auch auf die Bühne des Parktheaters. In der Inszenierung von Manfred Greve werden die Zuschauer einen spannungsreichen Abend erleben. „Der abenteuerliche Simplicissimus“ – frei nach Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen – wird am Sonntag, 1. März, von dem in der Metropolregion bekannten Chawwerusch Theater präsentiert. Gespannt darf man sein auf „Der gute Mensch von Sezuan“ (Freitag, 24. April), einem Schauspiel von Bertolt Brecht. Gezeigt wird eine Interpretation des vor allem durch seine Shakespeare-Aufführungen in Bensheim bekannten Theaters „Shakespeare und Partner“. Walter Renneisen gibt sich in dieser Spielzeit ebenfalls die Ehre: Der beliebte Schauspieler zeigt in einer neu überarbeiteten Version „Ein Bericht für eine Akademie“ von Franz Kafka und „Über die Schädlichkeit des Tabaks“ von Anton Tschechow“. Man darf davon ausgehen, dass dieser Theaterabend am 5. Mai einen ganz besonderen Stellenwert im Bensheimer Kulturprogramm haben wird.

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Der Durchblick-Buchtipp: „Arm aber Bio"

Donnerstag, den 31. März 2011 um 21:54 Uhr

Arm aber bio TitelDer Beweis: Bio-Ernährung ist nicht teurer als konventionelle!


Die Kochbuchautorin Rosa Wolff ißt gern und gut. Da passierte ihr eines Tages das, was jedem von uns jederzeit auch passieren kann: ihr Einkommen war plötzlich nicht mehr gesichert und sie hatte monatlich für Lebensmitteleinkäufe nicht mehr als Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung, nämlich sage und schreibe 132,71 Euro.*

Zugleich setzte sie sich selbst die Aufgabe, sich einen Monat lang mit 132,71 Euro ausschließlich von Bioprodukten zu ernähren. Nun muß man bedenken, daß sie mitten in München lebt und in wenigen Fußminuten mehrere große Bioläden erreichen kann, was bei uns auf dem Land ohne Auto oder wenigstens Mitfahrgelegenheit unmöglich ist. Und sie verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.

 

 

 

 

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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...

Freitag, den 28. August 2009 um 22:37 Uhr

Nibelungenslalat; der Buchtitel Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.

So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.

Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)