Kultur
Der Zauber des richtigen Moments
Dienstag, den 31. August 2010 um 21:03 Uhr
Fabian Lau im PIPAPO
Rechtzeitige Erkenntnisse - Prätraumatische Texte - Chanson noir
Alle träumen davon und jeder wäre es doch gerne mal wieder: Ganz entspannt im Hier und Jetzt. Aber wo ist das eigentlich, dieses Hier? Gerade war es doch noch da, und jetzt ist es schon wieder woanders. Und wann genau war noch mal Jetzt? Meistens ja auch grad wieder vorbei.
Aber dann ist es doch da, das Gefühl, einmal im Leben wenigstens zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein: Wenn Fabian Lau auf die Bühne tritt, Schaulustiger, Menschenfreund, Coachpotato, Coachpoet. Gesammelt hat er, sortiert und notiert, die neusten Erkenntnisse und die alte Empfehlungen, mit Witz und Weisheit, laut und leise, abstrus und zum Totlachen war. Aber vor allem: Hier und Jetzt. Und ganz entspannt.
DoGuggschde wiederholt Theaterstück „Em Löffel-Lui soi Hochzisch“
Sonntag, den 29. August 2010 um 22:20 Uhr
Zweite Aufführung „Em Löffel-Lui soi Hochzisch“ am 9. Oktober
Des Löffel-Ludewigs Hochzeit, das erste selbst entwickelte und einstudierte Theaterstück des Odenwälder Kleinkunstvereins DoGuggschde e.V. wird am 9. Oktober zum zweiten Mal aufgeführt, wieder im Saal der Traube in Reichenbach.
Die erste Aufführung im Juni war ausgebucht, und so beschlossen die vierzehn Akteure im Herbst eine weitere Aufführung.
Karten für das Stück aus dem Räubermilieu gibt es ab sofort beim Bawweddsche (die weiß nicht nur alles, die weiß es sogar immer besser!), Klopfzeichen unter 06254-9403010 oder Zinken hinterlassen unter
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. Die Karten kosten 6 Euro, Beginn ist um 20 Uhr, Einlaß um 19 Uhr. Wer vorher gerne gut essen möchte, der sollte für diesen Abend in der Traube Plätze reservieren unter 06254-943355.
(DoGuggschde e.V.)
20 Jahre Festspiele: Von den Rittern zu den Fürsten
Donnerstag, den 19. August 2010 um 20:49 Uhr
XX. Internationale Sommerfestspiele Bensheim-Auerbach
Die Festspiele auf dem Schloß waren Kult / Neue Ära im Fürstenlager
Die Festspiele in der einzigartigen Atmosphäre des historischen Palas auf Schloß Auerbach hatten von 1991 bis 2000 eine Ausnahmestellung unter den deutschen Freilichtspielen. Die überlegte und stets konkurrenzlose Spielplanpolitik von Festspielleiter Klaus P. Becker mit maßgeschneiderten Stücken und Inszenierungen für diesen einmaligen Theaterraum sorgte stets für Aufsehen, sodaß die Festspiele weit über die Region hinaus schnell Kult-Charakter erlangt hatten. Das Publikum pilgerte auch mit bundesweiter Resonanz begeistert auf den Auerberg, in Spitzenzeiten bis zu 10.000 Besucher. 2001 ist Becker mit Rücksicht auf die sich parallel entwickelnde mittelalterliche Rittergastronomie auf Schloß Auerbach in den malerischen Staatspark Fürstenlager gewechselt. Dort haben die Festspiele im vorzüglichen Ambiente eines herausragenden Kulturdenkmals ein neues, ideales Umfeld mit mediterranem Flair und einzigartiger Aura gefunden, das den hohen Ansprüchen auf ideale Weise gerecht werden konnte.
Im Sommer 2010 hat Becker im Fürstenlager aus familiären und gesundheitlichen Gründen pausiert, auch wenn es ausgerechnet das 20. Jubiläumsjahr getroffen hat. So finden in diesem Jahr nur die obligatorischen Veranstaltungen im Parktheater statt: Am 30. Oktober eine Jazz-Gala mit der Barrelhouse Jazzband und vielen Gastsolisten und ein Silvester-Special „Kann denn Liebe Sünde sein?“ am 31. Dezember mit dem Damen-Salonorchester „Die Palastsirenen“.
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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...
Freitag, den 28. August 2009 um 22:37 Uhr
Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.
So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.
Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)