Tourismus

Neue Freizeitbeschäftigung: Geocashing und Letterboxing

Dienstag, den 06. Januar 2009 um 00:41 Uhr

Freizeit in der Natur verspricht eine Bewegung, die aus den USA zu uns kam und hier von vielen Wanderfreunden praktiziert wird: das Geocashing und das Letterboxing. Man ist bei dieser Sportart draußen in der frischen Luft, ohne daß dabei Natur beeinträchtigt oder gar zerstört wird. Vielmehr geht es bei diesem harmlosen Sport darum, allein oder in einer Gruppe einen Schatz zu finden. Die Beschreibungen sind im Internet zu finden, und das Ganze ist völlig kostenlos. Man läd sich das zum Geocash (Erdschatz) oder zur Letterbox (Briefkasten) gehörige Rätsel herunter, muß einige knifflige Aufgaben lösen, um zum Beispiel den Startpunkt der Wanderung herauszubekommen. Weitere Hinweise sind Koordinaten, die mit dem Navigationsgerät gesucht werden müssen, Fotos von auffälligen Landmarken, Inschriften auf Steinen, Brunnen oder Wegweisern und vieles mehr. Die Strecken, die bis zum Schatz zurückgelegt werden müssen, können zwischen zwei Stunden und mehreren Tagen liegen. Ist der Schatz schließlich gefunden, darf man kein Gold und Silber erwarten: es ist meist eine Box mit Kleinigkeiten. Beim Geocashing nimmt man eine Kleinigkeit heraus und legt eine andere hinein. Außerdem trägt man sich ins Logbuch ein. Bei der Letterbox gibt es nur ein Logbuch, die “Letterboxer” haben meist eigene Stempel, mit denen sie sich im Logbuch verewigen. Zum guten Ton gehört es auch, den Einrichter eines Cashes oder einer Box zu informieren, wenn etwas nicht in Ordnung ist, und die stetig größer werdende Gemeinde der Geocasher oder Letterboxer auf dem Laufenden zu halten, ohne dabei etwas von der Lösung zu verraten.

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