Umwelt

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist „Libelle des Jahres 2012“

Samstag, den 28. Januar 2012 um 00:20 Uhr

Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), eine der größten und auffälligsten heimischen Libellen, wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (Libellenkundler) zur „Libelle des Jahres 2012" gekürt. Der Name der Libelle bezieht sich auf die Färbung der Männchen. Am Hinterleib haben sie grüne Flecken auf schwarzem Grund, die schließlich in blaue Flecken übergehen. Im Gegensatz dazu haben Weibchen durchgängig einen braun-schwarz-grün gefärbten Hinterleib. Die Blaugrüne Mosaikjungfer erreicht die beachtliche Länge von bis zu 80 Millimeter, ihre Flügelspannweite beträgt bis zu 100 Millimeter.

„Blaugrüne Mosaikjungfern gehören zu den häufigsten Edellibellen. Da sie sich sehr gut beobachten lassen und dem Menschen sehr nahe kommen können, soll ihre Wahl zur Libelle des Jahres 2012 dazu beitragen, auf diese faszinierende Insektengruppe aufmerksam zu machen. Vor allem geht es auch darum, Vorurteile ihnen gegenüber abzubauen. Denn hartnäckig hält sich die Mär, dass Libellen stechen können. Sie haben aber weder Stechrüssel noch Giftstachel und stechen deshalb auch nicht", sagte die BUND-Naturschutzexpertin Heidrun Heidecke.

Die Blaugrüne Mosaikjungfer fliegt von Juli bis Oktober und kommt an nahezu allen stehenden Gewässern vor. Neben Waldweihern, natürlichen Tümpeln und Fischteichen zählen auch Gartenteiche und Regentonnen zu ihren bevorzugten Lebensräumen. Ein naturnaher Teich im Kleingarten oder ein Parkteich in der Stadt reicht den Libellen bereits aus. Die Weibchen der Blaugrünen Mosaikjungfer legen ihre Eier auf treibende Holzstückchen und nahe dem Wasserspiegel in Baumstämmen und Uferbereichen ab. Dort überwintern die Eier. Die Larven leben ein bis zwei Jahre im Gewässer und überwintern dort ebenfalls. Die ausgewachsene Larve kriecht schließlich an Pflanzen aus dem Wasser, aus ihr schlüpft die erwachsene Libelle.

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Fördertabellen für energeieffizientes Bauen und Sanieren

Freitag, den 20. Januar 2012 um 22:50 Uhr

Die Fördertabellen für das energieeffiziente Bauen und Sanieren wurden aktualisiert:

Die Tabellen finden Sie hier im PDF-Format zum ansehen oder runterladen:

 

Die Zuschüsse der KfW für das Programm Effizient Sanieren wurden angehoben. Bei Einzelmaßnahmen bzw. freie –kombinationen beträgt der Zuschuss 7,5 %. Bei einer Sanierung zum Effizienzhaus liegt der Zuschuss zwischen 10 % (KfW-Effizienzhaus 115) und 20 % (KfW-Effizienzhaus 55).

Details finden Sie auf den Seiten der KfW unter www.kfw.de.

 

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (FoerderTab_ Altbau_26Januar_2012.pdf)Fördertabelle Altbau / Sanierung Stand 24.1.2012[Fördertabelle Altbau / Sanierung Stand 24.1.2012]83 Kb
Diese Datei herunterladen (FoerderTab_Neubau_Januar_2012.pdf)FoerderTab_Neubau_Januar_2012.pdf[Fördertabelle Neubau]38 Kb

 

Energiepass jetzt auch von der Energieagentur Bergstraße

Samstag, den 17. Dezember 2011 um 23:29 Uhr

Hausbesitzer, die aussagekräftige Informationen über geeignete Energiespar-Techniken an ihrer Immobilie, anfallende Sanierungskosten und deren wirtschaftlichen Nutzen erhalten wollen, können den Energiepass Hessen ab sofort auch über die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) beziehen.

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Digitales Umweltlexikon komplett aktualisiert

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 21:19 Uhr

„Daten zur Umwelt" mit zusätzlichen Links und Informationen zur aktuellen Rechtslage

Das beliebte Rechercheportal „Daten zur Umwelt" ist vollständig aktualisiert worden. Interessierte finden hier Antworten auf alle wichtigen Umweltfragen: Wie sauber ist unserer Atemluft? Wie verschmutzt sind Deutschlands Flüsse und Seen? Belastet der Verkehr die Umwelt immer noch so stark wie vor 10 Jahren? Auf einen Klick erhält man Hintergrundinformationen zu relevanten Gesetzen und umweltpolitischen Zielen. Zahlreiche Diagramme und Tabellen verdeutlichen den Rückgang der Treibhausgase in Deutschland oder die negativen Effekte des Verkehrslärms auf den Menschen. „Die ‚Daten zur Umwelt' sind ein zentraler Einstieg in das Thema Umwelt", so Umweltbundesamt-Präsident Jochen Flasbarth. „Bürgerinnen und Bürger erhalten hier fundierte Informationen über den Umweltschutz in Deutschland." Abgerundet wird das Angebot durch Lektüretipps und Links zu weiterführenden Informationsquellen.

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Biosprit macht Fliegen nicht umweltfreundlich

Freitag, den 15. Juli 2011 um 22:06 Uhr

Lufthansa wäscht sich mit Testflügen zwischen Hamburg und Frankfurt grün

Hamburg/Frankfurt a.M./Berlin: „Der Einsatz von Agrosprit im Luftverkehr zur CO2-Minderung ist eine ökologische Mogelpackung", kritisierte Werner Reh, Verkehrsexperte vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), anlässlich der heute von Lufthansa gestarteten Flugversuche mit Biosprit. Die Lufthansa wolle ihre Klimaziele fast ausschließlich mit der Beimischung von Agrosprit erreichen. Damit müsste jedoch der Anbau von Energiepflanzen künftig enorm ausgeweitet werden. Die damit einhergehende weltweite Zerstörung von Wäldern, der Verlust der Artenvielfalt und die Konkurrenz zu Nahrungsmitteln seien unverantwortbar, so Reh. Mit ihren Testflügen würde die Lufthansa dieser ökologisch fatalen Entwicklung den Weg bereiten.

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Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 23:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

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