Das Fischbachtal verfügt über ein attraktives Netz an Wanderwegen sowie eine ausgebaute Mountainbike-Strecke, die die Kommune seinerzeit mit dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald entwickelt hat. Diese werden von Wanderern wie auch Bikern sehr gerne genutzt. Abseits dieser offiziellen und mit allen Gruppierungen vor Ort abgestimmten Strecken ist jedoch in den letzten Monaten ein Netz an illegalen Trails entstanden, die Natur und Mensch zunehmend Probleme machen. So lag es nahe, dass man für mögliche Ansätze zu einer verträglichen Lösung wiederum das Gespräch mit dem Geo-Naturpark suchte.

Foto: Geo-Naturpark Bergstr Odw

Analoge Lockerungen und digitale Erfahrungen im Welterbe Kloster Lorsch: Gute Erfahrungen mit virtuellen Angeboten gemacht

LORSCH. Auch im Kloster Lorsch weitet das Team um Welterbestättenleiter Dr. Hermann Schefers das analoge Führungsangebot und die Öffnungszeiten der Liegenschaften des UNESCO Weltkulturerbes weiter aus. Dabei ist es den Verantwortlichen wichtig zu betonen, dass die Erfahrungen, die  mit dem digitalen Angebot rund um die ehemalige Benediktinerabtei, aber auch um das experimentalarchäologische Freilichtlabor Lauresham gemacht wurden, positiv waren und zukünftig Bestandteil des Vermittlungsangebotes  bleiben sollen.

Jetzt ist es wieder so weit. Die Getreideernte beginnt und die Mähdrescher fahren – oft bis spät in die Nacht. Scheinbar von selbst schiebt sich das Schneidwerk in die reifen Ähren. Über eine drehende Förderschnecke, Trommeln und Siebe wird das Getreide in den Korntank des Dreschers befördert. Ist der Korntank voll oder fährt der Mähdrescher rückwärts ertönt ein Warnsignal – das kann in den Nachtstunden dem Einen oder Anderen schon mal den Schlaf rauben. Bitte haben Sie Verständnis, die Erntezeit geht rasch vorbei!

Alle Jahre wieder sind Landwirte und Nicht-Landwirte fasziniert von den Erntegiganten. Sie fahren mit 30 km/h auf den Straßen sind bis zu vier Meter hoch und dreieinhalb Meter breit und bringen leer gut und gerne fünfzehn Tonnen und mehr auf die Waage. Mähdrescher sind in der Lage alle Druschfrüchte zu ernten, dazu gehören Getreide, Raps, Erbsen, Bohnen bis hin zu Sonnenblumen oder Mais. Die Investition in einen solchen Ernteriesen entspricht dem Bau eines Hauses. Daher lohnt sich hier der überbetriebliche Maschineneinsatz ganz besonders. Lohnunternehmer und speziell in Hessen übernehmen Maschinen- und Bodenverbände einen Großteil der Druscharbeiten. Bei optimalem Erntewetter zählt jede Stunde. Regen verzögert die Erntearbeiten und das kann sich ganz schnell negativ auf die Qualität des Ernteguts auswirken.

Aber gerade jetzt im Sommer zur Urlaubszeit werden die Feldwege auch gerne von Erholungssuchenden und Freizeitsportlern genutzt, da kann es schnell zu Unmut und Missverständnissen kommen.

Bitte denken Sie daran – Rücksicht macht die Wege breiter!

Die großen Erntefahrzeuge und Zugmaschinen sind nicht so wendig und voll beladen teils auch schwer manövrierbar, weshalb ein Ausweichen nicht so einfach möglich ist. Läufer, Radler und Reiter können leichter zur Seite ausweichen – bitte tun Sie das!

Auf gut ausgebauten Wegen können Traktoren teils mit beachtlicher Geschwindigkeit fahren. Es ist nur zu verständlich und nachvollziehbar, dass sich Spaziergänger „an die Stirn tippen“, wenn 40 Tonnen scheinbar ungebremst auf sie zusteuern. Liebe Traktoristen – bitte fahren Sie in angemessenem Abstand und mit angemessener Geschwindigkeit an Spaziergängern, Radfahrern, etc. vorbei. Der stärkere Verkehrsteilnehmer schützt den Schwächeren.

In diesem Sinne eine gute Sommerzeit und nicht vergessen – die Ernte dient uns Allen! Weitere Informationen finden Sie unter www.aggl-otzberg.de oder www.mbl-mr-hessen.de (Bild: Reiner Haas, MBLV)

 

 

Ausführlich siehe bei den Felsenmeerdrachen:

https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/aus-waeldern-und-doerfern/neunkirchen

Zur Eröffnung im Juni 2020 sang die Sängerin Eva Wilcke, "Der Astronaut muß weiter" und am Schluß wurden weiße Luftballons für die Seelen der verstorbenen Kinder in die Luft entlassen.
http://wunder-wald-töne.de
 
Diese Betriebe haben die Einrichtung des Hirschpfades unterstützt:
  • Auto Schwerer GmbH, Alt-Hoxhol 32, 64397 Modautal
  • Bärens – Kramer Bedachungs GmbH, Jochartweg 6, 64405 Fischbachtal
     
  • Florian Gesundheitszentrum, Nibelungenstraße 707 – 709, 64686 Lautertal – Gadernheim
     
  • L. Dude & Co OHG Quarzwerk Reichenbach, Nibelungenstraße 139, 64686 Lautertal
  • Reimund's Backstube GmbH, Gadernheimer Straße 8, 64397 Modautal
     
  • Sägewerk Gehrisch GmbH, Alt – Hoxhol 6, 64397 Modautal

Wir haben uns was ausgedacht! Das KULTour-Amt der Stadt Lorsch und der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald starten mit dem ersten Sommerferiensonntag, dem 5. Juli, ein großes sechswöchiges Familienspiel kreuz und quer durch den Geo- Naturpark Bergstraße-Odenwald. Lorsch spielt dabei immer wieder eine zentrale Rolle.

Was es mit der FAMILY TOUR auf sich hat und wie der ganze Spaß funktioniert, erklärt Ihnen unsere beigefügte Pressemeldung.

Wir freuen uns, wenn Sie uns helfen, die FAMILY TOUR im gesamten Einzugsbereich bekannt zu machen. Denn eingeladen sind natürlich alle, die im oder um den Geo-Naturpark herum wohnen und natürlich auch alle  diejenigen, die diese abwechslungsreiche Region, die mit Hessen, Bayern und Baden-Württemberg drei Bundesländer einschließt,  schon immer mal erkunden und entdecken wollten. Und Preise haben wir … 

FAMILY TOUR - 6 x Rätselreisespaßpakete für die ganze Familie
5. Juli bis 16. August
Jeden Sonntag neue Aufgaben für eine neue Ferienwoche voller gemeinsamer Entdeckungen, Herausforderungen und ganz viel Lachen.
Jede Woche Ziehung der Gewinner-Familien. Hauptpreisziehung nach dem 16. August.
Alle Informationen (ab sofort) und die jeweiligen FAMILY TOUR-Aufgaben (ab dem 5. Juli) unter: www.familytour.lorsch.de oder www.geo-naturpark.de oder www.facebook.com/groups/familytour2020

Eine Kooperation der Stadt Lorsch und des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

 

 

Große Nachfrage zum umfangreichen Kartenmaterial des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald / Vorbestellung im Online-Shop ab sofort möglich

Die beliebte Wander-und Radwanderkartenserie des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald und des Naturparks Neckartal-Odenwald erscheint seit 2016 aktualisiert mit neuem Kartenbild. Schritt für Schritt wird das Kartenwerk weiter erneuert. Die Wanderkarte Nr. 9 (Der Überwald) ist so begehrt, dass nun bereits die 2. Auflage in Druck ist.

Vorstellung des Managementplans „Geo-Naturpark 2030“ / Über eineinhalbjähriger Entwicklungsprozess mit Partnern aus der gesamten Region / Konkrete Kernbotschaften, Handlungsfelder und Visionen für das kommende Jahrzehnt

Wir leben in einer vielfältigen Region, die mit einer besonderen Kombination aus Jahrmillionen alter Erdgeschichte, reizvollen Landschaften und einer außergewöhnlichen Kultur gesegnet ist. Eine Landschaft, die für Freizeit und Erholung ebenso geeignet ist wie für die naturnahe Bildung oder für die nachhaltige Erzeugung regionaler Produkte als authentische Verkörperung der regionalen Identität.

Dieses Potenzial bringt der Geo-Naturpark den Menschen seit mehr als 20 Jahren auf vielfältige Weise nahe. Er arbeitet mit seinen Mitgliedern und Partnern eng zusammen, sorgt für eine naturnahe und besucherfreundliche Infrastruktur und bietet eine Vielzahl an Erlebnis-, Entdeckungs- und Informationsmöglichkeiten für alle Zielgruppen. Für dieses ganzheitliche Konzept wurde er mehrfach national und international ausgezeichnet und trägt als Mitglied im „International Geoscience & Geoparks Programme“ der UNESCO den Titel „UNESCO Global Geopark“ – ein Qualitätssiegel von Weltrang, das Ansporn und Verpflichtung zugleich ist.

Um dies mit Leben zu füllen braucht es neben Kompetenz, Herzblut und Engagement auch Struktur, Kapazitäten, Partner und Pläne. Ein solcher Plan hat den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald in den vergangenen eineinhalb Jahren intensiv beschäftigt: in dem neuen Managementplan „Geo-Naturpark 2030“ wurde nun niedergeschrieben, wie die gemeinsame Entwicklung in den kommenden zehn Jahren aussehen soll. Dr. Jutta Weber, Geschäftsführerin Geo-Naturpark, schaut voller Tatendrang nach vorne: „Ein großes Projekt, das die Weichen für das kommende Jahrzehnt und darüber hinaus stellt – und eine große Chance, unsere Gegenwart und Zukunft gemeinsam sinnvoll, vorausschauend und nachhaltig zu gestalten.“ Eine kompetente Begleitung des Prozesses und konzeptionelle Erarbeitung erfolgte vom Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS).

Der vorausgehende Rahmenentwicklungsplan aus dem Jahr 2005, der den Geo-Naturpark auf seinem Weg begleitet hat, wurde im Lauf der Jahre mehrfach fortgeschrieben. So reifte der Entschluss, den zahlreichen Weiterentwicklungen und hinzugekommenen regionalen wie internationalen Aufgaben Rechnung zu tragen und einen neuen Plan in Angriff zu nehmen, der den Status Quo erfasst und überdies perspektivisch in die Zukunft blickt.

Um dabei möglichst viele Erkenntnisse, Wünsche und Vorstellungen mit einzubeziehen ist das Team des Geo-Naturparks in einen intensiven Austausch mit dem Vorstand, den Mitgliedern sowie den zahlreichen Partnern und Unterstützern getreten. Dabei wurden gemeinsam Handlungsfelder identifiziert, Leitbilder und Leitprojekte erarbeitet und Visionen entwickelt. Leitplanken bei diesem Prozess waren neben der Satzung vor allem die Richtlinien des Verbandes Deutscher Naturparke sowie die internationalen „Operational Guidelines“ der UNESCO.

Die Leitprojekte stellen dabei sehr konkrete Maßnahmen dar, die die Handlungsfelder von Anfang an greifbar machen und mit Leben füllen. Ein erste Leitprojekt ist bereits jetzt in der Umsetzung: Mit dem Fotowettbewerb „(M)ein Blick in den Geo-Naturpark“ werden Aufnahmen der ganz persönlichen Lieblingsorte gesucht. Die besten 20 Bilder werden außerdem in einer Foto-Ausstellung und Postkartenserie verewigt.

In dem nun vorliegenden Managementplan „Geo-Naturpark 2030“ ist es eine Richtschnur, das Bewährte fortzusetzen, das über Jahre hinweg Erfolgreiche auszubauen und zugleich eine Entwicklung anzustreben, die gerade auch den aktuellen und künftigen Herausforderungen unserer Zeit Rechnung trägt.

Unter dem Slogan „Erhalten. Erleben. Entwickeln. Unser Geo-Naturpark. Unsere Zukunft“ wird neben der Erlebnis- und Erholungsfunktion unserer Landschaft auch anschaulich vermittelt, dass wir alle ein Teil der Natur sind und der Erhalt der biologischen Vielfalt für unser Überleben elementar ist. Es wird begreifbar gemacht, wie aus den Vorgängen, die den Planeten im Lauf der Jahrmillionen immer wieder verändert haben, für die eigene Zukunft gelernt werden kann.

Dabei wird der Bogen zu den hochaktuellen Fragen geschlagen, wie etwa dem Klimawandel oder dem Artensterben mit all ihren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt wie auch zur Globalen Agenda 2030. Der Geo-Naturpark ist internationale Modellregion, bietet Optionen und Potenziale zum nachhaltigen Handeln direkt vor Ort und pflegt ebenso die Zusammenarbeit mit anderen Geoparks - weltweit und über Ländergrenzen hinweg.

Der Geo-Naturpark ist als Bewahrer und Mittler von Erde, Natur, Umwelt und Menschen und als regionale wie internationale Vernetzungsplattform sowohl Anregung als auch Unterstützung für Mitglieder und Partner sowie für Bewohner und Besucher, damit wir auch künftig in einer vielfältigen, landschaftlich reizvollen, authentischen und nachhaltig wirtschaftenden Region leben können. „Entdecken und genießen Sie unsere einzigartige Landschaft mit ihrer beeindruckenden Geschichte, die uns staunen lässt, die stillen Pfade, die tiefen Wälder und faszinierenden Ausblicke – und nehmen Sie diesen Schatz, den uns die Natur schenkt, nicht für selbstverständlich. Wir sollten ihn aktiv bewahren für die, die nach uns kommen,“ bringt es Christian Engelhardt, der Vorsitzende des Geo-Naturparks und Landrat des Kreises Bergstraße in seinen Schlussworten auf den Punkt.

Infobox – Managementplan

Der Managementplan „Geo-Naturpark 2030“ wurde in einem über eineinhalbjährigen Prozess mit Partnern aus der gesamten Region und unter der Begleitung des Instituts für Ländliche Strukturforschung entwickelt. Dieser beinhaltet zehn Handlungsfelder, vier Kernbotschaften, achtzehn Leitprojekte und eine verbindende Vision, die im neuen Slogan zusammen gefasst ist: „Erhalten. Erleben. Entwickeln. Unser Geo-Naturpark. Unsere Zukunft.“ Eines der Leitprojekte ist der Fotowettbewerb, der bereits kurz nach dem Start auf große Resonanz trifft und später in eine Foto-Ausstellung und Postkartenserie mündet.

Infobox – Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Weitere Informationen rund um den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, vielfältiges Infomaterial, Rad- und Wanderkarten sowie Tipps zu Erkundungstouren auf stillen Pfaden sind unter www.geo-naturpark.de zu finden. Alle Neuigkeiten gibt es auch auf der Facebook-Seite www.facebook.com/geo.naturpark. Wissenswertes rund um die Mountainbike-Trails hält die Internetseite www.mtb-geo-naturpark.de und der Instagram-Kanal „mtb_geo_naturpark“ bereit.

Sonntags Ranger-Informationsstände im gesamten Geoparkgebiet

21.06.2020 von 13:30-17:30 Uhr in Heppenheim (Juhöhe) auf dem Naturpark-Parkplatz "Auf der Lee"

28.06.2020 von 10:00-14:00 Uhr in Absteinach   auf dem Naturpark-Parkplatz "Steinachquelle"

05.07.2020 von 10:00-14:00 Uhr in Lützelbach (Wiebelsbach/Seckmauern) auf dem Naturpark-Parkplatz "Am runden Stein"

12.07.2020 von 12:00-16:00 Uhr in Hirschberg (Grossachsen/Hohensachsen) auf dem Naturpark-Parkplatz "Am Kohlbach"

19.07.2020 von 11:00-15:00 Uhr in Hemsbach auf dem Naturpark-Parkplatz "Schaumesklingel"

26.07.2020 von 10:00-14:00 Uhr in Obernburg auf dem Naturpark-Parkplatz "Am Waldhaus"

23.08.2020 von 12:00-16:00 Uhr in Seeheim-Jugenheim auf dem Naturpark-Parkplatz "Friedensquelle"

23.08.2020 von 10:00-14:00 Uhr in Buchen (Unterneudorf) auf dem Naturpark-Parkplatz "Hollersee"

06.09.2020 von 12:00-16:00 Uhr in Groß-Bieberau auf dem Naturpark-Parkplatz "Hohe Straße"

20.09.2020 von 12:00-16:00 Uhr in Breuberg (Burg) auf dem Naturpark-Parkplatz "Gustavsruhe"

03.10.2020 von 12:00-16:00 Uhr in Hirschberg (Leutershausen) auf dem Naturpark-Parkplatz "Am 1.Kehrrang"

 

Bensheim: Wiedereröffnung des Freibads und des Sees am 26. Juni, Hallenbad bleibt vorerst geschlossen / Lorsch: Waldschwimmbad öffnet am 23. Juni

Bensheim/Lorsch. Nachdem die Bäder aufgrund der Corona Pandemie geschlossen werden mussten, steht jetzt die Planung für die Wiederöffnung in Bensheim und Lorsch. „Die neue Verordnung der Hessischen Landesregierung wurde erst kurzfristig Mitte der vergangenen Woche bekannt gegeben, sodass wir jetzt erst konkret reagieren konnten“, erklärt Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG. Das Waldschwimmbad Lorsch wird am 23. Juni 2020 öffnen. Das Freibad des Bensheimer Basinus Bads und der Badesee Bensheim öffnen am 26. Juni ihre Tore: um 8 Uhr unter Einschränkungen und der Einhaltung des Mindestabstands. Im Freibad dürfen sich immer 375 Personen gleichzeitig aufhalten, am See 1.500. Die Beschränkung der Besucherzahlen ist eine Vorgabe der Hessischen Landesregierung für den Bäderbetrieb. Eine Ampelanlage zählt Zu- und Abgänge.

Das Hallenbad des Bensheimer Basinus Bads bleibt vorerst weiterhin geschlossen, lediglich die Wassergymnastikkurse und Aquafitness können ab dem 30. Juni wieder im Therapiebecken stattfinden. Warum bleibt das Hallenbad zu? Im Pandemieplan der deutschen Bädergesellschaft wird empfohlen, dass Wasser Attraktionen weiterhin geschlossen bleiben, das bezieht sich vor allem auf das Freizeitbecken. Hinzu kommt, dass das Schwimmerbecken in der Halle noch in diesem Jahr saniert werden muss.

Das teilte die GGEW AG mit, die für den Betrieb der Bensheimer Bäder verantwortlich ist, und seit 2018 für die Stadt Lorsch die Betriebsführung des Waldschwimmbads übernimmt. Für den Badebetrieb in Hessen gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln, also vor allem der Mindestabstand von 1,5 Metern. Neu hinzu kommt eine Fünf Quadratmeter Regelung: Grundsätzlich darf sich im Schwimmbecken bzw. im See wie auch außerhalb, also etwa auf der Liegewiese, nur eine Person pro 5 Quadratmetern aufhalten. Daher darf immer nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern ins Bad. Dafür soll für die Bensheimer Bäder ein entsprechendes Zugangssystem eingeführt werden. Weitere Infos hierzu gibt es demnächst unter www.basinus bad.de. Die GGEW AG wird beobachten, wie sich die Lage entwickelt und das Zugangssystem gegebenenfalls entsprechend anpassen.

„Wir freuen uns sehr, unsere Badegäste bald wieder begrüßen zu dürfen. Wir bitten um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und fordern alle Besucher auf, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Der Gesundheitsschutz steht für uns an oberster Stelle“, betont Carsten Hoffmann. „Auf Grundlage der neuen Verlautbarungen der Hessischen Landesregierung, konnten wir unser Hygiene und Zugangskonzept für die Bäderöffnung erst jetzt final ausarbeiten und benötigen nun noch Vorlauf für die Organisation und die technischen Vorbereitungen, wie die Gewährleistung der Wasserqualität“, ergänzt Uwe Sänger, technischer Bereichsleiter GGEW AG.

Im Staatspark Fürstenlager starten wieder die Parkführungen der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Jede/r Führungsteilnehmer/in muss die Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) angeben, damit bei einer eventuell auftretenden Corona-Infektion Kontaktpersonen nachvollzogen werden können. Die Daten werden sicher aufbewahrt und nach einem Monat vernichtet.

Führungen gibt es am 20. und 28. Juni sowie am 4., 12., 18. und 26. Juli. Die Führungen, bei denen ursprünglich eine Verköstigung geplant war, werden in eine normale Parkführung auf unterschiedlichen Routen umgewandelt. Alle Touren dauern etwa anderthalb Stunden und kosten 6 Euro pro Gast.

Ab dem 20. Juni öffnet das Weißzeughäuschen mit Fensterverkauf an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher beim Aufenthalt in unseren Liegenschaften die Empfehlungen des Bundes, des Landes Hessen und des Robert-Koch-Institutes zu beachten, insbesondere die Anweisungen zum Abstandhalten, zu den bislang noch geltenden Kontaktsperren sowie zu den Hygiene-Vorschriften. Bitte nehmen Sie auch die Weisungen unseres Personals ernst und richten Sie sich danach. Die Gesundheit unserer Gäste liegt uns am Herzen.

Treffpunkt für alle Führungen ist das Weißzeughäuschen. Eine Anmeldung im Voraus wird aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl empfohlen. Dazu und für weitere Informationen stehen den Gästen die Kollegen und Kolleginnen im Staatspark Fürstenlager unter der Telefonnummer 06251-9346-0 zur Verfügung.

 

Gemeinsames Konzept greift ab dem 8. Juni über drei Bundesländer / Angebot um regelmäßige Informationsstände der Geopark-Ranger auf Naturpark-Parkplätzen erweitert

Die Vorfreude ist groß, nun endlich wieder starten zu können! Ab dem kommenden Montag (8. Juni) laufen die Führungen im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald wieder an. Mit viel Herzblut, umfangreichem Wissen und reichlich Kreativität sind die vielen Geopark-Ranger und Geopark-vor-Ort-Begleiter insbesondere in den warmen Monaten des Jahres mit ihren Führungen nicht aus der Region wegzudenken.

Ein besonderes Anliegen für den Start war es, sichere Rahmenbedingungen für die gesamte Gruppe einer Führung zu schaffen. Da das Gebiet des Geo-Naturparks sich über Hessen, Baden-Württemberg und Bayern erstreckt, galt es hier eine einheitliche Lösung für alle Führungen in den drei Bundesländern zu finden. „Von Beginn an haben wir regen Kontakt zu unseren Rangern und Vor-Ort-Teams gehalten und über die neuesten Änderungen informiert. Es war uns besonders wichtig, Unsicherheiten zu der Vorgehensweise bei Veranstaltungen zu nehmen und Perspektiven aufzuzeigen. Und die Freude ist bei allen Beteiligten sehr groß, dass wir nun wieder mit einem gemeinsamen Konzept für alle starten können.“, so Dr. Jutta Weber, Geschäftsführerin Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.

Die unterschiedlichen Führungen sind dabei so vielfältig wie unsere Region selbst und werden über das gesamte Gebiet hinweg angeboten. Ein wenig Vorbereitung ist in diesem Tagen jedoch notwendig. So sollte man sich rechtzeitig im Vorfeld bei den genannten Veranstaltungsleitungen informieren, ob die entsprechende Führung wie angekündigt stattfindet. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig, um die Höchstteilnehmerzahl von zehn Personen einzuhalten. Ein Merkblatt, das die Informationen gebündelt zusammenfasst, steht unter www.geo-naturpark.de zum Herunterladen bereit. Wer für eine eigene kleine Gruppe oder den etwas anderen Familienausflug noch das passende Programm sucht, kann ganz individuell einen Ranger für eine der „Geo- und Genusstouren“ oder eine spannende Landschaftsführung buchen.

Infostände auf den Naturpark-Parkplätzen

Einen ganz besonderen Service bieten die Infostände der Geopark-Ranger auf unterschiedlichen Naturpark-Parkplätzen. Mit im Gepäck sind zahlreiche Informationen über die Region und das umfangreiche Kartenmaterial des Geo-Naturparks. Eine hervorragende Möglichkeit für interessierte Besucher, kurz vor dem Spaziergang oder der ausgedehnten Wander- bzw. Radtour nützliche Tipps von den Kennern der Region einzuholen. Der erste Ranger-Stand ist am 21. Juni (Sonntag) von 13:30 bis 17:30 Uhr auf dem Parkplatz „An der Lee“ auf der Juhöhe in Heppenheim zu finden. Bereits eine Woche später – am 28. Juni von 10 bis 14 Uhr – wird der Informationsstand am Parkplatz „Steinachquelle“ in Abtsteinach aufgebaut.

Infobox – Führungen

Die Führungen im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald starten wieder zum 8. Juni 2020. Neben den buchbaren Angeboten der Ranger gibt es im ganzen Gebiet Termine zu unterschiedlichsten Führungen. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig. Außerdem werden in den kommenden Monaten Geopark-Ranger auf wechselnden Parkplätzen mit Informationen und Wanderkarten für interessierte Besucher Auskunft über die Region geben. Großveranstaltungen bleiben nach wie vor bis zum 31. August 2020 ausgesetzt.

Infobox – Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Weitere Informationen rund um den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, vielfältiges Infomaterial, Rad- und Wanderkarten sowie Tipps zu Erkundungstouren auf stillen Pfaden sind unter www.geo-naturpark.de zu finden. Alle Neuigkeiten gibt es auch auf der Facebook-Seite www.facebook.com/geo.naturpark. Wissenswertes rund um die Mountainbike-Trails hält die Internetseite www.mtb-geo-naturpark.de und der Instagram-Kanal „mtb_geo_naturpark“ bereit.

Bild | Copyright: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald - Unsere Region bietet unzählige spannende Plätze, die es zu entdecken gilt. Bei allen Beteiligten ist die Vorfreude groß, nun wieder mit den Führungen starten zu können.

 

Attachments:
Download this file (Newletter-Juni-2020.pdf)Geopark Newsletter 2020[ ]1433 kB

Noch ein wenig Geduld - bald wieder Landschaftsführungen möglich

Mit den Lockerungen der Kontaktregeln kehren auch gewohnte Tagesabläufe und Freizeitaktivitäten zurück. Dabei hat ein Trend besonderen Zuwachs bekommen: Die Menschen zieht es raus in die Natur. Die Erholung direkt vor der Haustüre zu finden, hat in den vergangenen Monaten einen immer höheren Stellenwert eingenommen. Gerade zu den Feiertagen wird man dies wieder im gesamten Gebiet des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald beobachten können.

 

 

Bereits seit 1960 hat sich der Verein, dem mittlerweile über 100 Kommunen, Landkreise und Institutionen angehören und ein Gebiet von über 3.800 Quadratkilometer umfasst, der naturverträglichen Erschließung der Region mit ihren Millionen Jahre alten Wurzeln und ihrer einzigartigen Landschaft verschrieben. Über Jahrzehnte hinweg wurde gemeinsam mit den Kommunen ein weitgreifendes, bestens markiertes Wander- und Radwegenetz angelegt, entsprechendes Kartenmaterial entwickelt, eine einheitliche Beschilderung mit informativen Geopunkt-Tafeln eingeführt, nützliche Infrastruktur wie Erlebnispfade, Schutzhütten und Bänke geschaffen, kontinuierlich gepflegt und erweitert. Zugleich gab es eine eindrucksvolle Entwicklung vom Naturpark über den Nationalen und Europäischen Geopark hin zur Auszeichnung als UNESCO Global Geopark mit unzähligen regionalen und internationalen Projekten, Kooperationen und Aktionen. Und man geht Hand in Hand mit Partnern wie dem Odenwaldklub oder den Tourismusinstitutionen, um gemeinsam die Region weiterzuentwickeln und lebenswert zu gestalten.

Innerhalb dieser vielfältigen Themen, Entwicklungsprozesse und Projekte war stets die Maßgabe, im Sinne der Nachhaltigkeit einen Einklang von Mensch und Natur zu finden. Und zu diesem Einklang kann jeder ganz einfach auf seinen Erkundungstouren beitragen, denn gerade die stillen Pfade sind oft zugleich sensible Lebensräume. „Auch abseits der beliebten Ausflugsziele auf den ausgewiesen Wegen bleiben, und die Natur so erhalten, wie man sie vorgefunden hat – das schont Tiere und Pflanzen und ist die beste Voraussetzung dafür, sich auch weiterhin an den Naturschätzen unserer Region zu erfreuen“, so Dr. Jutta Weber, Geschäftsführerin des Geo-Naturparks.

Derzeit bereitet der Geo-Naturpark außerdem ein Konzept vor, das die baldige Wiederaufnahme von Führungen der Geopark-Ranger und Geopark-vor-Ort-Teams ermöglichen soll – nur noch ein wenig Geduld, dann kann es mit entsprechend angepassten Rahmenbedingungen wieder in kundiger Begleitung hinaus in die Landschaft gehen!

Infos:
vielfältiges Infomaterial, Rad- und Wanderkarten sowie Tipps zu Erkundungstouren auf stillen Pfaden unter www.geo-naturpark.de
www.facebook.com/geo.naturpark.
Mountainbike-Trails www.mtb-geo-naturpark.de und Instagram-Kanal „mtb_geo_naturpark“

Bild | Copyright: Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Hier erzählt euch Kobold Kieselbart die Geschichte wie der Apfel seinen Namen bekam!

Und wer möchte kann sich an der kostenlosen virtuellen Felsenmeer-Schatzsuche beteiligen - es gibt einen echten Schatz zu entdecken...

Sobald reale Felsenmeertouren mit Kieselbart wieder möglich sind, gibt es eine Familien-Schatzsuche mit Corona-Regeln:

  • alles muß berührungsfrei bleiben. Bei der Koboldtour ist das kein Problem, da kann ich alles einfach zeigen, ohne daß es alle Teilnehmer selbst in die Hand nehmen. Diese ist jedoch erst möglich, wenn wieder mehrere Personen zusammen sein dürfen.
  • Bei der Schatzsuche machen wir es so: es gibt nur die Räuber-Schatzsuche, dabei binden sich alle Teilnehmer - wie echte Räuber eben - ein Tuch vors Gesicht. Die Schatzkarte fotografieren Sie ab (besser Tablet als Handy, größeres Display). Weitere Hilfsmittel aus Papier entfallen. Sie rufen mich von unterwegs an wenn Sie einen Hinweis entdeckt haben, und erhalten dann von mir den nächsten Ort wo Sie hingehen müssen.
    Der Schatz wird nicht in einer Schatzkiste sein, sondern alles ausgebreitet und vor Ihren Augen frisch desinfiziert auf einem Tuch. Jeder sucht sich seinen Schatz mit den Augen aus und nimmt ihn dann, ohne die anderen Schätze anzufassen.
  • Jede Familie bekommt ihre eigene Uhrzeit für Start und Schatz, so daß die Corona-Regel "nur Angehörige oder 1 weitere Person" eingehalten wird.
  • Bitte bringen Sie selbst auch eigenes Desinfektionsspray mit für unterwegs.
  • Ich erkläre am Start kurz die wichtigsten Hygieneregeln.
  • Natürlich muß Kobold Kieselbart auch essen und trinken, deshalb wird ein Beitrag erhoben. Diesen bitte in einem Umschlag mit Ihrem Namen verschließen und ins Körbchen legen. Pro Person kostet es 4 Euro.
  • Sobald für einen Termin fünf Familien angemeldet sind, kann er stattfinden. Sie können sich also jetzt für Ihren Wunschtermin einfach melden, und ich schaue dann wie es klappt.
  • * mögliche Termine siehe hier - ganz nach unten rollen...

Bitte beachten Sie, daß das Felsenmeer sehr attraktiv ist und sich schnell wieder sehr viele Menschen auf kleinstem Raum tummeln könnten. Es ist daher denkbar, daß es von behördlicher Seite eine Besucherzählung mit möglichen Zugangs-Stopps geben kann.

Sie können jetzt schon für einen Kindergeburtstag oder Gruppen Termine für Juli / August vereinbaren. Diese sind dann für Sie reserviert, werden aber erst verbindlich, wenn dies auch wirklich freigegeben ist.

Wär doch gelacht wenn wir die zeit bis dahin nicht überbrücken könnten!
Bleibt gesund - Euer Kobold Kieselbart (und Marieta Hiller)