Züchterin Doris Melzer aus Lautertal freut sich über 2 sehr schöne Fohlen, ein Rapphengstfohlen von Al Kharim Al Azim aus der Al Shahrika Al Azim und ein dunkelbraunes Hengstfohlen von Al Lahab Al Azim aus der Al Kharim-Tochter Al Mahala Al Azim.

Beide haben sehr schöne Bewegungen und beste Abstammungen.  Im neuen Heft "Arabische Pferde In-The-Focus" 2/2020 (von Frau Waiditschka) ist unsere Al Alysha Al Azim, die Vollschwester zu Al Kharim Al Azim, zur Wahl zum Araber des Jahres aufgestellt. Sie hat in 7 Jahren 2 goldene und 4 silberne Sportplaketten gewonnen und knapp 5000 km in der Wertung immer gut platziert auf Distanzritten zurückgelegt, darunter mehrmals Hessische Jugendmeisterschaft und Deutsche Jugend-Meisterschaften und Konditionspreise.

https://in-the-focus.com/2020/07/araber-des-jahres-2020/

Die Nibelungensage in spannender und humorvoller Mundart von einem Stallburschen aus Worms erzählt" heißt der Titel des Buches, das die Autorin Edith Keil aus Mühltal Nieder-Ramstadt geschrieben hat. Der Text ist zweisprachig in Mundart sowie in Hochdeutsch abgedruckt. Begleitend zum im Odenwald Verlag erschienen Buch, wurde jetzt diese Hör Doppel-CD produziert. Edith Keil hat mit Temperament und Humor und insbesondere in heimischer Mundart im Tonstudio von Fritz Ehmke in Modautal- Lützelbach gebabbelt. Eingerahmt werden die Beiträge mit eindrucksvollen Geräuschen und Klängen wie Schwerter-Schärfen, Hornklängen, Glockengeläut von der Ev. Kirche Neunkirchen und weiteren musikalischen Einlagen.

Ein Spaßvogel hat sich in Beedenkirchen betätigt: Autofahrer und Fußgänger müssen auch bei sommerlicher Hitze stets daran denken, daß der Winterdienst EINGESCHRÄNKT ist... Der verantwortungsbewußte Mitbürger, der das Schild ergänzt hat, soll ein gewisser Arno Nühm sein. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, plant Herr Nühm noch weitere Aufklärungsaktionen. aa

 

Erneut freut sich die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße über ein gekröntes Haupt aus ihren Reihen: Heike Knapp wurde kürzlich in feierlichem Rahmen in der Heppenheimer Altstadt zur Gebietsweinkönigin Hessische Bergstraße 2020-2021 gekrönt. Seit 2009 ist Heike Knapp in der Tourist-Information NibelungenLand in Lorsch tätig und informiert dort Gäste über die reichhaltigen Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten im Kreis Bergstraße.

Foto: Reinhard Antes

Die 28-jährige gebürtige Heppenheimerin ist ausgebildete Industriekauffrau und studiert derzeit Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Darmstadt. Ihre Liebe zu Wein entwickelte sie familienbedingt, denn gemeinsam mit ihren Eltern bewirtschaftet sie 7,5 Hektar Rebland in Heppenheimer Lagen. Seit mehr als zehn Jahren agiert Heike Knapp beim Federweißerverkauf und weiteren Veranstaltungen bei der Bergsträsser Winzer eG. Der Jungwinzerinnen-Gruppe der Bergsträßer Winzer eG „Vinas“ trat sie 2018 als Mitglied bei, welche kürzlich erneut für ihr Konzept und die Weine ausgezeichnet wurden.

Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der WFB, und das Team der Tourist-Information NibelungenLand ließen es sich nicht nehmen, der neuen Gebietsweinkönigin persönlich zu ihrer Krönung zu beglückwünschen. „Wir freuen uns sehr, nun eine Gebietsweinkönigin in unseren Reihen zu haben“, so der WFB-Geschäftsführer. „Als regionale Wirtschaftsförderung schätzen wir Authentizität, Tradition und Heimatverbundenheit und sind uns sicher, dass Frau Knapp unseren Wein und unsere Region sehr gut repräsentieren wird“, hob Dr. Zürker hervor.

Info: Wissenswertes über die regionalen touristischen Angebote finden Sie unter www.nibelungenland.net. Informationen über die Serviceleistungen der WFB gibt es unter www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de

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So mancher Name von Orten, Bergen und Tälern in unserer Region hat seine ganz eigene, teils ungewöhnliche Geschichte. Geht man in alten Unterlagen auf Spurensuche, lassen sich jedoch viele Namensursprünge schnell aufklären. Ein solcher Ort ist der „Galgenberg“, der als markante Kuppe im Süden der Stadt Lindenfels thront. Dort, an der Grenze zum Fürther Ortsteil Ellenbach, stand bis ins 19. Jahrhundert ein imposanter Galgen. Es war auch ein nach außen sichtbares Zeichen dafür, dass die Stadt Lindenfels die Hochgerichtsbarkeit ausüben durfte. „Dieses Recht zu haben, war ein hohes Gut für eine Stadt“, führt Bürgermeister Michael Helbig aus und betont gleichzeitig, dass „die Richtstätte auch ein Ort war, an dem die Lindensfelser Gnade walten ließen!“

Foto: Fritz Ehmke, 9. Juli 2020

Infos zum Mundart-Wanderweg hier!

Bei den Felsenmeerdrachen sind zahlreiche spannende Infos zur Riesensäule im Felsenmeer gesammelt:

Felsenmeer-Geotop
Wie sollte die Riesensäule nach Trier kommen?
Wie die Riesensäule beinahe nach Leipzig gekommen wäre...
Die Römer und das Felsenmeer - Kurzinfos für Besucher
Felsenmeer
Wegeplan
Woher das Wort Abkupfern kommt...

Irrtümlich haben wir das im Juniheft 2020 abgedruckte Foto der stehenden Riesensäule im Felsenmeer Herrn Sattler zugeschrieben.
Tatsächlich handelt es sich um eine Fotomontage von Heinrich Stock aus Reichenbach, wir bitten vielmals um Entschuldigung für die falsche Zuweisung.
Zu sehen ist die Fotomontage im Reichenbacher Heimatbuch (1987) auf Seite 122. In der Klageschrift von Pfarrer Martin Walther (1613) steht geschrieben: "Derwegen ist von der Cantzel auff Sonntag verbotten worden: 5. Die Walfarth zur steinen Säul und Sommerholen." Ob die Strafe von 10 Gulden jemanden davon abgehalten hat, zur aufrecht stehenden Säule zu wallfahrten, ist nicht bekannt. Auch ist nicht gesichert, daß die Riesensäule überhaupt aufrecht gestanden hat. Die Legende sagt, daß die Kirche sie hat umlegen lassen, um die heidnischen Bräuche zu beenden.

Das Reichenbacher Gold: eine hervorragende Quarzader - und ihre beiden Endpunkte Hohenstein und Teufelsstein:
siehe https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte/das-reichenbacher-gold

Fritz Ehmke entdeckte diese Eintragung: "Teufelsstein bei Reichenbach. Nicht weit von Reichenbach, dem hohen Steine gegenüber, in einem Walde liegt der Teufelsstein. Er sieht aus, als wären etliche hundert Karrn Steine kunstreich zusammengeschüttet, indem sich wunderbarlich Gemächer, Keller und Kammern von selbst gebildet, in welchen bei schweren und langen Kriegen die Bewohner der Gegend mit ihrem ganzen Haushalt gewohnt. Diesen Stein soll der Teufel in einer einzigen Nacht, nach der gemeinen Sage, also gebildet haben."
So steht es in "Winkelmann’s hessische Chronik" - Aus: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1. Nicolai, Berlin 1816, Seite 274. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Deutsche_Sagen_(Grimm)_V1_310.jpg&oldid= - (Version vom 31.7.2018)

Der Teufelstein auf dem Teufelsberg ist das eine Ende der Quarzader, die sich mitten durch Reichenbach zog und auch als "Reichenbacher Gold" bekannt ist. Das andere Ende ist der Hohenstein. Der Teufelsberg liegt westlich als Ausläufer des Felsberges  oberhalb Reichenbach.

Wer dazu eine Sage kennt, oder auch zum Hexenstein auf der Neunkircher Höhe, darf sich gerne an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. mh

 

Im Museumszentrum des UNESCO Welterbes Kloster Lorsch sind 93 prämierte Gärten, Parks und Landschaften in einem einzigartigen Überblick versammelt

LORSCH. Bei Planung der Ausstellung war die Corona-Pandemie nicht vorauszusehen. Heute trifft sie einen Nerv der Zeit, weil sich die Menschen wieder stärker auf Gärten und Parks besinnen und ihre Aufenthaltsqualitäten genießen. Von Sonntag an zeigen die Staatlichen Schlösser und Gärten und das Europäische Gartennetzwerk EGHN (European Garden Heritage Network) Fotografien von meisterlich entwickelten historischen Gartenanlagen und zeitgenössische Landschaftsarchitektur sowie herausragende städtische Grünkonzepte: „Ausgezeichnet: Gärten – Parks – Landschaften. Gewinner des Europäischen Gartenpreises“ ist im Museumszentrum des UNESCO Welterbes Kloster Lorsch bis zum 30. August zu sehen.

Das Deutsche Drachenmuseum konnte am Wochenende die 50-tausendste Besucherin begrüßen.

Vom Museumsstart im Jahr 2010 an konnten die Besucherzahlen kontinuierlich gesteigert werden, sodass jetzt im Jahr des 10-jährigen Bestehens des Drachenmuseums in Lindenfels diese sehr erfreuliche Gesamtzahl zustande gekommen ist.

Daniela Liebscher und Peter C. Woitge begrüßten Frau Astrid Schmidt aus Erzhausen bei Darmstadt, die zusammen mit Kindern und Enkelinnen ins Drachenmuseum gekommen war. Ihre Überraschung war groß, dass sie bei ihrem Besuch mit Urkunde und kleinen Geschenken belohnt wurde. Außerdem erhielt die Familie eine „Spezialführung“ durch den Vorsitzenden des Vereins Peter C. Woitge.

Überreichung der Urkunde an Frau Astrid Schmidt

www.deutsches-drachenmuseum.de

 

In Zusammenarbeit des Vereins Neunkirchner Steine e.V. mit dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ist mit dem „Hirschpfad“ nun ein Wanderweg der besonderen Art entstanden.

An verschiedenen Stationen wird man dazu eingeladen, sich mit den unterschiedlichen Perspektiven der großen Themen „Kommen und Gehen, Leben und Tod“ zu befassen.

Eröffnung des Hirschpfades am Sonntag, den 21. Juni 2020 um 14:00 Uhr am Quelltopf der heiligen Quelle in Modautal/Neunkirchen

Auf 5,6 Kilometern Länge erstreckt sich der „Hirschpfad“ um die Neunkircher Höhe. Er beginnt an der heiligen Quelle und endet im Garten der St. Cosmas und Damianskirche.
„Der Mensch muss wieder nach unten mit den Tieren, mit den Pflanzen, der Natur und nach oben mit den Engeln und Geistern in Beziehung treten.“ (Joseph Beuys)
Der Weg, der beginnt und endet, darf als Analogie unser aller Endlichkeit betrachtet werden. Der Wanderweg als Rundweg angelegt, endet doch nicht am selben Ort, an dem er beginnt. Er lässt damit Raum sich auch mit dem Zustand zwischen Ende und Anfang zu befassen.

Der Hirsch(kopf) beschreibt die Form des Weges und darf innerer Begleiter der Wandernden sein. In seiner Symbolik der immer währenden Erneuerung, der Widerstandsfähigkeit und der Wachstumskraft der Seele scheint er der passende Beistand, um sich den beiden großen Themen Leben und Tod zu widmen.
Entlang des Weges werden die Wandernden immer wieder von Stationen empfangen, die einen Blick auf die Veränderlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens freigeben.
Eingebettet in die Zyklen der Natur unterliegt auch der Weg natürlichen Veränderungsprozessen, die uns zu unterstützen vermögen, uns eingebettet in einen größeren Kontext zu begreifen. Diesem Gefühl der Anbindung, der Verbindung wohnt etwas zutiefst Kräftigendes und Tröstliches inne. Möglicherweise erleben wir über dieses Kräftige und Tröstliche der Natur ein großes Geschenk. Den Zugang zu unserem liebenden Herzen. Dieses liebende Herz macht möglicherweise keinen Unterschied zwischen „hier und dort“ und wir können uns vertraut machen mit der Idee, einen tiefen Verlust mit all unserer Liebe in unser  Leben zu integrieren.

Tipp: der Wanderweg ist durch seine Höhenmeter für „Ungeübte“ durchaus anspruchsvoll. Planen Sie bitte Zeit für Pausen ein. Eine Decke oder ein kleines Kissen und evtl. ein kleines Vesper sind von Vorteil.

Verein Neunkirchner Steine e.V. http://neunkirchner-steine.de/

Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald www.geo-naturpark.de

www.europeangeoparks.org

 

Ein Geschenk der besonderen Art erhielt das Drachenmuseum in Lindenfels von Peter Elbert aus Gadernheim. In über 100 Stunden hat er ein Modell des Hauses „Baureneck“ originalgetreu und maßstabsgerecht gefertigt. Er übergab es im Beisein von einigen Vorstandsmitgliedern dem Vorsitzenden des Museumsvereins Peter C. Woitge. Dieser bedankte sich für das Geschenk, welches Peter Elbert aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums des Deutschen Drachenmuseums gefertigt hat. Wie er dazu ausführte, hatte er eigentlich vorgehabt, das Modell während der Jubiläumsveranstaltung, die leider ausfallen musste, zu überreichen. Er hat das Modell nach den Originalplänen maßstabsgerecht hergestellt. Es zeigt sowohl das Hauptgebäude, in welchem das Drachenmuseum und das Trauzimmer untergebracht sind als auch das Nebengebäude, dem Mirowbau, mit Café und zusätzlichem Ausstellungsraum.

Das Gebäude in der jetzigen Form wurde 1727 auf Fundamenten eines ehemaligen Burgmannenhauses errichtet und diente als Pfarrhaus, bis es im Jahre 1874 an Wilhelm Baur verkauft wurde. Wilhelm Baur war seit 1872 bereits als Hof- und Domprediger in Berlin tätig und erwarb es als Familien- und Ruhesitz. Nach seinem Tod im Jahre 1897 bewohnte sein Sohn Gustav, der den Familiennamen Baur de Betaz angenommen hatte, das Haus mit seiner Frau Auguste und seinen beiden Söhnen Carl und Wilhelm.

Zuletzt wohnten Wilhelm Baur de Betaz und dessen Frau Carla das Haus. 1967 ging das Anwesen in den Besitz der Stadt Lindenfels über.

Seit 1991 ist im Erdgeschoss des Hauses das Trauzimmer der Stadt Lindenfels eingerichtet und seit 2010 im übrigen Gebäude das Deutsche Drachenmuseum. Im Jahre 1995 wurde bereits das Nebengebäude, der Mirowbau saniert, in welchem sich seit 2017 ein weiterer Ausstellungsraum und das Altstadtcafé befinden.

 

 

Programm der Hessischen Staatskanzlei „Starkes Dorf – wir machen mit“: Hier können Gelder für Projekte in Ortsteilen bezuschusst werden. Die Bewerbung muss von einem Verein ausgehen. Vielleicht ist das ja für die Verwirklichung des ein oder anderen Projektes in den Ortsteilen interessant.

Das Programm richtet sich an Vereine, Initiativen etc. in Städten und Gemeinden bzw. deren Ortsteile im ländlichen Raum und soll dazu beitragen, ehrenamtliches Engagement zur Stärkung des Zusammenhaltes im Ort und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu fördern. Hierzu können bis zu 5.000 Euro gewährt werden, vgl. auch hier: https://staatskanzlei.hessen.de/initiativen/starkes-dorf-wir-machen-mit-0

https://landhatzukunft.hessen.de//

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