Das erste Video vom Steineversteher Jochen Babist zum Thema „Die Steinmauer an der Juhöhe“ ist nun auch auf Youtube verfügbar. Darin gehen wir auf Antwortsuche zu der Frage: Was verbirgt sich hinter dem Gemarkungsnamen „Steinmauer“ bei Heppenheim? - Etwa ein archäologischer Fundplatz, eine Römersiedlung, oder einfach nur eine alte Begrenzungsmauer? Dieser Frage gehen wir auf den Grund und begleiten den „Steineversteher“ des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald ins Gelände. - Mit überraschenden Ergebnissen.... aber sehen Sie selbst!
www.youtube.com/watch?v=TdhDxE71dp8

 

Jetzt gibt es Gewissheit, nachdem die Landesregierung die Definitionen und Auflagen für Großveranstaltungen herausgegeben hat (Pressemitteilung vom 7. Mai), sagt nun auch Lindenfels alle Veranstaltungen in der Burg 2020 ab!

Eigentlich dreht sich in Lindenfels jetzt alles um die Vorbereitungen und die Durchführung der großen Veranstaltungen. Diese Arbeiten waren aber wegen der Corona Pandemie schon seit Ende März nahezu komplett eingefroren. Seit dieser Zeit waren Bürgermeister Michael Helbig und Klaus Johe, der Geschäftsführer des VVL und Hauptkoordinator der Veranstaltungen rund um die Burg, im Gespräch mit den Veranstaltern um im Hinblick auf eine Durchführung bzw. Absage entsprechende Absprachen zu treffen. Bisher hieß es ja nur von Seiten des Bundes, dass alle Großveranstaltungen ab 5000 Besuchern bis Ende August nicht stattfinden dürfen. Jetzt kristallisierte sich für Hessen heraus, dass Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern unter Auflagen wieder zugelassen werden.

Einhellig war die Meinung der Veranstalter, dass unabhängig von den nun vorliegenden Besucherbeschränkungen, welche einer Durchführung die wirtschaftliche Grundlage entziehen, das Ansteckungsrisiko als zu groß angesehen wird. Da zudem auch ältere Menschen bzw. sicher auch Menschen mit Vorerkrankungen an der Lindenfelser Veranstaltung teilnehmen und eine Registrierung der Teilnehmer nicht zentral erfolgen kann, liegt hier ein höheres Risiko vor. Derzeit geltende Abstandsregelungen wären zudem schwer einzuhalten und auch spezielle Hygieneauflagen für derartige Besuchergrößen nicht leistbar.

In der Burg Lindenfels gibt es noch die Besonderheit, dass die Veranstaltungen den sukzessiven Auf- bzw. Abbau der Burgfestüberdachungen jeweils nutzen. Da nun in jedem Fall das Burgfest nicht veranstaltet werden kann, und auch der sehr kosten- und arbeitsintensiv Aufbau von Teilen der Überdachungen nicht finanzierbar ist, gab es hier ein weiteres Problem.

Somit wurde nun in Anlehnung an die rechtlichen Vorgaben und in Absprache und mit Zustimmung der externen Veranstaltern im Rathaus der Beschluss gefasst, alle in der Burg Lindenfels geplanten Veranstaltungen 2020 offiziell abzusagen – dies betrifft:

Operette „Die Lustige Witwe“, Veranstalter: Opera Classica Europa (Bad Schwalbach), geplanter Termin: 19. Juni

Weinprobe, Divino (Bensheim), 20. Juni

Kutsch Open Air, Diskothek Ye Old Carriage Inn (Lindenfels), 17. und 18. Juli

Burgfest, Verkehrsverein Lindenfels, 31. Juli bis 3. August

Lindenfels Festival, Veranstalterteam LIFE und Verkehrsverein Lindenfels, 14. bis 16. August

Italienisch Nacht, Konzertdirektion Konzago (Rüsselsheim), 22. August

Kino Open Air, Sparkassenstiftung Starkenburg (Heppenheim), 27. bis 29. August

sowie das am 11. September geplante Whisky-Tasting im Burgkeller, Verkehrsverein Lindenfels und Getränke Weiser (Heppenheim).

Alle abgesagten Veranstaltungen werden in den Sommer 2021 verschoben – die genaue Terminfestlegung erfolgt in den nächsten Monaten, denn jetzt ist erst einmal die Rückabwicklung der Events von 2020 zu erledigen.

Die Lindenfelser hoffen nun, dass die Durchführung der Veranstaltungen ab September (Ökomarktes am 6. September, Brauchtumstage am 3./4. September und die Weihnachtsmärkte im Dezember) wieder erfolgen können. Dies wird sich in den nächsten Wochen herauskristallisieren.

Wegen der Absage des Burgfestes und des neuen „Lindenfels Festivals“ sind die Veranstalter noch auf der Suche nach einem speziellen „Lindenfelser Event“ (sehr wahrscheinlich in rein visueller Form), um zu verdeutlichen, dass sich, trotz der schwierigen Zeit Lindenfels und seine Events wieder für die Zukunft positionieren werden.

Für Auskünfte im Zusammenhang mit den abgesagten Veranstaltungen steht der Kur- und Touristikservice, Tel. 06255 30644, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, zur Verfügung.

„Musik der Karolinger“ - Konzert im Freilichtlabor Lauresham am 29. Mai 2020

Erste analoge Veranstaltung nach dem Lockdown durch die Corona-Maßnahmen! Von alters her ist Musik ein Medium, das unterschiedlichen Zwecken dient: Dem Lob Gottes, der Ausgestaltung weltlicher Feste, der persönlichen Erbauung, aber auch um Geschichten zu erzählen und Inhalte zu vermitteln.

Das war im frühen Mittelalter nicht anders. Zu Zeiten der Karolinger jedoch kam es durch die karolingische Reform Karls des Großen zu einer Vereinheitlichung der liturgischen Musik. Wie es einen Gott gab, sollte es ein Reich geben, eine einheitliche Liturgie und eben auch eine einheitliche Form für alle Gesänge, was man später „Gregorianik“ nannte. Darüber hinaus gab es aber in und vor allem außerhalb der Klöster eine volkssprachliche Dichtung, die sich in Alltagssprüchen, Segensformeln und Heldenliedern überlieferte. Das Hildebrandslied, das Heliandslied, die Merseburger Zaubersprüche und der Lorscher Bienensegen sind hier sicher nur die berühmtesten Beispiele. 

 

Das alles soll ein Konzert darstellen, zu dem das  UNESCO Welterbe Kloster Lorsch ins Freilichtlabor Lauresham einlädt. Es ist die erste analoge Veranstaltung nach den Schließungen aller Welterbeeinrichtungen wegen der Corona-Pandemie.  Der Musiker und Wissenschaftler Knud Seckel begibt sich dabei auf die literarisch-musikalische Spurensuche und bringt diese raren Zeugnisse früher deutscher Sprache wieder zum Klingen. Hierbei verwendet er seine Stimme, Gesang und Rezitation sowie eine Vielzahl von Instrumenten aus der Zeit der Karolinger. 
Entsprechend der geltenden Corona-Maßnahmen findet dieses Konzert im Freien statt. Um die Corona-bedingten Präventionsregeln einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf max. 30 Personen beschränkt. Aus diesem Grund sind Platzreservierungen bis zum 28. Mai 2020 notwendig (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0 62 51.86 92 00). Sollte es regnen, entfällt die Veranstaltung. Das Team des UNESCO-Welterbes freut sich auf die Gäste. (Foto: Knud Seckel)

Preis 10 € p. P. - Teilnehmerzahl min. 10 – max. 30 Personen

 

Bildnachweis: © Knud Seckel

Weitere Informationen unter: www.kloster-lorsch.de

Erstes virtuelles Themenwochenende am 9. und 10. Mai 2020

LORSCH. Erstmals wird ein Tag der Offenen Tür, den das Experimentalarchäologische Freilichtlabor Lauresham an der UNESCO Welterbestätte Kloster Lorsch abhält, komplett online stattfinden. Aufgrund der weiteren Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben der Leiter von Lauresham, Claus Kropp, und sein Team eine gesonderte Homepage zum Tag der Experimentellen Archäologie am Wochenende vom 9./10. Mai eingerichtet: www.experimentellearchaeologie.org. Die MitarbeiterInnen des Freilichtlabors rund um einen idealtypisch rekonstruierten, frühmittelalterlichen Herrenhof mit Land- und Viehwirtschaft sowie einem Besucherzentrum hatten schon mit einer Reihe von Video-Clips – „Lauresham digital“ – auf die allgemeine Schließung von Kultureinrichtungen reagiert. Nun soll auch in Bezug auf diese Großveranstaltung erreicht werden, „dass wir mit unserem Publikum im Dialog bleiben“, so Kropp am Mittwoch, den 29. April 2020.

Das erste im Netz veranstaltete Themenwochenende (9./10. Mai) bietet jeweils zwischen 11 und 18 Uhr Vorträge, Projektvorstellungen sowie virtuelle Infostände in Echtzeit an. Sie sind auf die Partizipation Interessierter ausgerichtet und ermöglichen auch eine direkte Teilnahme an mehreren Live-Diskussionen. Außerdem geben Videofilme Einblicke hinter die Kulissen des Freilichtlabors. Alle Beiträge sind mit Untertitelspuren versehen (deutsch und englisch, je nach Muttersprache des/der ReferentIn), um ein internationales Publikum anzusprechen. Einzelheiten zum Programm und den Modalitäten zur Teilnahme an den Diskussionen sind ab sofort auf der freigeschalteten Website in Erfahrung zu bringen. Claus Kropp sieht den Auftritt im Web auch als Chance: „Wir möchten in Zeiten dieser globalen Krise aus der Not eine Tugend machen. Mit diesem digitalen Themenwochenende haben wir einen Weg gefunden, um uns der Öffentlichkeit mit unseren Anliegen mitzuteilen und den Austausch im internationalen wissenschaftlichen Netzwerk experimenteller ArchäologInnen weiter zu stärken. Natürlich wird uns die unmittelbare Anschauung fehlen. Doch die neue Form eröffnet uns die Möglichkeit, über unsere bisherigen Unterstützerkreise hinaus weitere Freunde für das Freilichtlabor zu gewinnen.“
www.kloster-lorsch.de

17. Mai Beitrag von HIT- Radio FFH am 13 Mai mit Hörprobe Mundartkurs von Ludwig Götz

https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/suedhessen/toController/Topic/toAction/show/toId/238761/toTopic/modautal-erster-mundartwanderweg-in-hessen.html?fbclid=IwAR2K6mok6zh5-ca09XgryWzGdYs6Pl69isPPUrZxUBB5rCpwuKdcekeEWXg

15. Mai 2020: großartige Beschreibung vom Modautaler Mundart-Wanderweg hier:

https://powerwalkers.de/odenwaelder-mundartweg/

Der erste Mundartwanderweg in Hessen!

29. April 2020 - Eine Premiere: Der Odenwaldklub und die Mundartfreunde Südhessen haben den ersten Mundartwanderweg in Hessen eingerichtet. Der schon bestehende Qualitäts-Wanderweg des OWK „Modautaler Uferweg (M)“, wurde dazu zu einem Mundart-Wanderweg erweitert. Als attraktive Freizeitgestaltung lädt dieser Wanderweg zu einem Spaziergang für Personen ein, die gerade in dieser Zeit alleine, mit Partner oder Familie unterwegs sind. Die 12 km lange Streckenwanderung bietet neben anderen einen herrlichen Panoramablick in das Rhein-Main-Gebiet. Der Weg führt durch schöne Wälder und idyllische Bach-Auen entlang des Flüsschens Modau. Auf dieser Strecke wurden sieben Abhörstationen eingerichtet. Auf Tafeln/ Schildern ist ein QR-Code angebracht, damit kann man mit einem Smart-Phone Ansagen bzw. Lieder von heimischen MundArtisten abhören.

Franz Zoth und Manfried Hering vom Odenwaldklub haben mit Fritz Ehmke, dem Vertreter der Mundartfreunde Südhessen, diese Idee angestoßen und umgesetzt. Jörg Lautenschläger, Bürgermeister von Modautal und stellvertretender Gesamt-OWK-Vorsitzende begrüßt die Wanderer im heimischen Zungenschlag. Pfarrer Ottmar Arnd babbelt Wissenswertes über die Kirche am Abhörpunkt Parkplatz Neunkirchen. Ebenso kann der Busfahrplan für Rückfahrtmöglichkeiten abgerufen werden.

An insgesamt sieben Abhörpunkten sind jeweils informative und lustige Geschichten, Lieder von MundArtisten aus Modautal zu hören. Mundartkurse werden ebenso angeboten. Für Wanderer, die keinen Zugang zu dem QR-Code haben, können sich zunächst am Startpunkt auch über eine „Babbelbox“ informieren. Auf Knopfdruck können damit die Babbel- und Liedbeiträge angehört werden.

Betriebsbereit ist die Einrichtung ab Freitag, den ersten Mai. Das Vorhaben wurde unterstützt vom Land Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Es ist weiterhin geplant, das Abhörprogramm von Zeit zu Zeit zu wechseln, damit sich auch weitere Mundart-Akteure aus Modautal präsentieren können.

Weitere Informationen unter: www.gebabbel-suedhessen.de  und  www.owk-ernsthofen.de

Im Onlinebrief 338 des Verschönerungsvereins Reichenbach können Sie die Beiträge von Station 1 in Neunkirchen anklicken und anhören! Begrüßung durch Bürgermeister Jörg Lautenschläger, die Vorstellung der Kirche Neunkirchen, Mundart Kurs Lektion 1 sowie die Lieder "Schäij wie dehoam" und "Mer sin all..." hören Sie hier.

6. März 2020

Der Odenwaldklub und die Mundartfreunde Südhessen richten einen Mundart-Wanderweg ein. Der schon bestehende Qualitäts-Wanderweg des OWK „Modautal er Uferweg (M)“, wird dazu zu einem Mundart-Wanderweg erweitert. Dieser attraktive Wanderweg bietet eine abwechslungsreiche 12 km lange Streckenwanderung mit einem herrlichen Panoramablick in das Rhein-Main-Gebiet. Er führt durch schöne Wälder und idyllische Bach-Auen entlang des Flüsschens Modau. Auf dieser Strecke werden sieben Abhörstationen eingerichtet. Auf Tafeln/ Schildern ist ein QR-Code angebracht, damit kann man mit einem Smart- oder i-Phone Ansagen bzw. Lieder in der heimischen Mundart abhören sowie Bilder anschauen. Franz Zoth und Manfried Hering vom Odenwaldklub hatten sich deshalb mit dem Vertreter der Mundartfreunde Südhessen, Fritz Ehmke, getroffen und diese Idee angestoßen. Jörg Lautenschläger, der Bürgermeister von Modautal und stellvertretende Gesamt-OWK-Vorsitzende begrüßt die Wanderer im heimischen Zungenschlag. An insgesamt sieben Abhörpunkten sind informative und lustige Geschichten, Lieder von MundArtisten aus Modautal zu hören. Mundartkurse werden ebenso angeboten. Für Wanderer, die keinen Zugang zu dem QR-Code haben, können sich zunächst am Startpunkt auch über eine „Babbelbox“ informieren. Auf Knopfdruck können damit die Babbel- und Liedbeiträge angehört werden.

Die Vorstellung des Mundartwanderweges ist zur Eröffnung der Wandersaison am Sonntag, den 26. April 14:00 Uhr am höchst gelegen Apfelbaum in Neunkirchen geplant. Das Vorhaben wird unterstützt vom Land Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Es ist weiterhin geplant, das Abhörprogramm von Zeit zu Zeit zu wechseln, damit auch weitere Mundart-Akteure aus Modautal sich präsentieren können. Bewerbungen an: Fritz Ehmke Tel.: 06254 2830, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text: Fritz Ehmke, Manfried Hering 06.03.2020

Infos: https://www.gebabbel-suedhessen.de/wanderweg/

 

Allgemeine Beiträge zu den 12 + 11 Ortsteilen Lautertals und Modautals stelle ich für Sie regelmäßig unter www.felsenmeerdrachen.de in der Rubrik "Aus Wäldern und Dörfern" zusammen.

Zum Beispiel zu

oder zu

 

Und dieser rätselhafte Grenzpunkt aus dem Lorscher Kodex namens Reonga verbindet beide Gemeinden.

Außerdem Interessantes zum Felsenmeer und zu "Land und Leut im Odenwald"

In den letzten Tagen hat sich einiges beim Geopunkt Schannenbach getan. Es wurde eine Mauer aus Natursteinen aufgebaut und nun sind auch die Tafeln des Geoparks aufgestellt.
Die neu überarbeitete Homepage von Schannenbach mit Infos zum Geopunkt siehe www.schannenbach.de

Osterbrunnen Reichenbach: ein bißchen Freude solle es auch in Zeiten von Corona geben, meinte die Vorsitzende des Verschönerungsvereins Reichenbach Simone Meister. Die Einweihung war zwar abgesagt, aber den Ortsmittelpunkt etwas freudiger zu gestalten, sei jetzt besonders wichtig. Petra Baumbach, Philipp Degenhard, Gerhard Fassinger und Herbert Reimund bauten die grüne Krone auf. koe

Unser DURCHBLICK-Osterrätsel: da wir alle Ostern zuhause verbringen, hat der Osterhase zwölf bunte Ostereier im Heft versteckt. Den Weg zu den Antworten hat der Osterhase in Haken angelegt, Sie müssen mehrere Schatzkästlein anklicken! Irgendwann, und mit etwas Glück, stoßen Sie auf Kieselbarts Ostergeschichten!     Hier klicken!

Apfel-Corona, Foto M. Hiller 

Hilft leider nicht gegen Covid 19 (Coronavirus SARS-CoV-2), stärkt aber allgemein die Gesundheit!
Was genau Corona ist, lesen Sie hier.

Täglich aktuell: wichtige Links und Infos - hier!
Corona: Öffnungszeiten der Betriebe und Infos aus der Wirtschaft

Erstes Kalb der zweiten Zuchtgeneration geboren – Projekt erreicht nächste Stufe: das vom Lorscher Freilichtlabor und dem Förderkreis Große Pflanzenfresser im Kreis Bergstraße e.V. initiierte Auerrindprojekt ist eine neue Phase getreten. In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Frankenstein, einer von deutschlandweit nur sechs Zuchtstandorten, ist am Wochenende ein Kalb der zweiten Generation zur Welt gekommen.

Das Projekt widmet sich der Erforschung des 1627 ausgestorbenen Auerochsen und züchtet im Rahmen von Naturschutzprojekten eine Rinderrasse, die dieser Wildform heutiger Hausrinder möglichst nahekommen soll. Das Bullenkalb in Frankenstein sei wohlauf, teilte Claus Kropp, der Projektzuständige und Leiter von Lauresham im UNESCO Welterbe Kloster Lorsch, am Montag, den 23. März, mit. Genetisch vereine es zu jeweils 25 Prozent die Rassen Maremmana, Watussi, Sayaguese und Chianina. In den nächsten Monaten würden noch weitere Kälber der zweiten Zuchtgeneration erwartet. Mit diesen Tieren habe das Projekt nun eine neue Stufe erreicht, in der es um eine stärkere Selektion der Tiere in Richtung der gewünschten Eigenschaften gehe. „Jetzt ist ein erstes Etappenziel des Auerrindprojektes erreicht. Ich bin zuversichtlich, dass wir in einigen Jahren bereits Tiere im Projekt haben werden, die dem Auerochsen schon sehr stark ähneln“, sagte Kropp.

Die in Frankenstein aus vier Tieren bestehende Herde durchstreift ein insgesamt über zwanzig Hektar großes Waldweidegebiet im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Seit dem Beginn der nachhaltigen Beweidung des Areals durch die Tiere im Juli vergangenen Jahres hat sich die Herde zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt.

 

 

Das Freilichtlabor Lauresham stellt seine Projekte in Corona-Zeiten digital vor

Lauresham im UNESCO Welterbe Kloster Lorsch verlagert Teile seiner Vermittlung ins Netz, solange das Freilichtlabor mit dem Besucherzentrum die Pforten geschlossen halten muss. Wie der Leiter von Lauresham, Claus Kropp, am 18.03.2020 ankündigte, „möchten wir mit einem neuen Medienkonzept die Initiative ergreifen und Lauresham digital präsentieren“.

Wegen der nötigen Eindämmung des neuartigen Coronavirus (Sars-Cov-2) bleibt die experimentalarchäologische Stätte mit dem idealtypischen frühmittelalterlichen Herrenhof vorerst bis einschließlich 19. April geschlossen. In dieser Zeit komme Lauresham mit verschiedenen online-Angeboten „sozusagen in die Wohnzimmer unserer Besucher und Besucherinnen“, so Kropp.

So könne man aktuelle Projekte, darunter zu den Auerrindern, den Wölbäckern oder zum momentanen Bau eines Grubenhauses auf dem Gelände von Lauresham in Form von Videoclips und Bildern nachverfolgen. Als digitales Format gebe es unter anderem Informationen zum Thema „Vom Erz zur Pflugschar“ im Rahmen einer neu konzipierten Dauerausstellung im Besucherinformationszentrum (BIZ). Und es gebe noch mehr über einzelne Originalfunde zu erfahren, beispielsweise auch mit hochauflösenden Aufnahmen von archäologischen Funden und Repliken.

Die ersten aktuellen Clips in deutscher Sprache (optional mit englischen Untertiteln) sind auf folgender Unterseite der Lorscher Homepage zu erreichen:
https://www.kloster-lorsch.de/lauresham0/lauresham-digital/

Interessante Infos zu Lauresham finden Sie auch bei den Felsenmeerdrachen: Auerrindprojekt, Wölbäckerprojekt u.a. - einfach Suchbegriff "Lauresham" oder "Lorsch" eingeben! www.felsenmeerdrachen.de

Foto: M. Hiller

Im Gegensatz zum neuen Teil des Reichenbacher Friedhofes, der durch seine Bepflanzung zu einer schattenreichen Parkanlage wurde, sind auf dem alten Teil fast alle Bäume beseitigt worden, so dass sich dieser Bereich jetzt recht kahl und trostlos präsentiert. Es ist zu hoffen, dass im Zuge der momentanen Umgestaltung dieser Anlage auch eine entsprechende Bepflanzung vorgesehen ist. koe/Foto: koe

Sommer in RFeichenbach,

Sommer in Reichenbach. Auch wenn das Fachwerkensemble von altem Rathaus und “Traube“ auf der Postkarte heute noch erhalten sind, so hat sich der Reichenbacher Marktplatz doch erheblich verändert. Vom einstigen Dorfmittelpunkt ist er zu einem großflächigen Verkehrsknotenpunkt von Nibelungenstraße und Beedenkirchener Straße geworden. Dazu musste der alte Dorfbrunnen weichen und die Lauter in den Untergrund verschwinden. Damals war genug Platz, um an der Kerb die „Reitschul“ aufzubauen samt Schiffschaukel, Schießstand und Süßwaren-Bude. Heute würde man sicher nach anderen Lösungen zur Gestaltung des Ortskernes suchen. koe/Repro: koe

Lautern in früheren Zeiten: Fotoausstellung am 3. Oktober 2015

Am 3. Oktober treffen sich Liebhaber alter Fotos von Häusern, Menschen und der Landschaft um Lautern - liebgewordene Ansichten, die es vielleicht so in der Realität gar nicht mehr gibt. Der Gesangverein Sängerlust Lautern möchte solche Ortsansichten und Portraits gerne zeigen. Wer Fotos hat und sie präsentieren möchte, wird gebeten sich mit Edith Götz, Telefon 06254-2648 (ab 18 Uhr), in Verbindung zu setzen. Die Ausstellung unter Organisation des Gesangvereins Sängerlust ist am Samstag 3. Oktober von 14 bis 16 Uhr in der Festhalle Lautern zu sehen. Es besteht die Möglichkeit zu einem zwanglosen Gespräch über die ausgestellten Fotos und ihre Inhalte. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Das Dorf Lautern mit derzeit etwa 750 Einwohnern hat seinen Namen vom Bach Lauter, der von der Neunkirchner Höhe nach Westen durch das bei Schönberg sehr enge Tal ins Ried fließt. Ab Bensheim heißt die Lauter Winkelbach und mündet in die Weschnitz. Einstmals zeichnete sich das Bächlein durch sein lauteres Wasser (Bedeutung lauter = rein, germanischer Ursprung, später lutter und lutra) aus.