Neue Arbeitsplätze in den Kreishäusern Darmstadt und Dieburg

Der Verwaltungsstab des Landkreises Darmstadt-Dieburg hatte bereits Anfang März auf die Corona-Krise reagiert. Gespräche und Abstimmungen mit Kundinnen und Kunden werden seither telefonisch oder elektronisch angeboten. Besuche in den Kreishäusern waren unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln für unaufschiebbare Angelegenheiten weiterhin möglich. Der Kundenkontakt wurde jedoch auf ein Minimum reduziert, um die Bediensteten der Verwaltung, aber auch die Kundinnen und Kunden zu schützen. Die Kreisverwaltung hat in den letzten Wochen rund 500 weitere Homeoffice-Arbeitsplätze geschaffen: waren es vor Beginn der Pandemie Anfang März rund 190, sind es jetzt 700. Und es werden weitere dazugekommen. So konnten alle Anliegen auch in dieser außergewöhnlichen Zeit geklärt werden. Es war auch in der Zeit des Lockdowns möglich, seinen PKW zuzulassen, Führerscheine wurden mit der Post versendet, Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zwei (SGB II) und Zwölf (SGB XII) wurden ausgezahlt. Nicht nur Bund und Land, sondern auch die Kreisverwaltung hat die Maßnahmen zur Verbreitung des Corona-Virus gelockert. In den vergangenen Wochen sind in den Foyers der Kreishäuser in Darmstadt und in Dieburg Dialog-Arbeitsplätze entstanden. An diesen Plätzen sind im Kreishaus Darmstadt ab sofort Termine möglich. Im Kreishaus in Dieburg können ab kommenden Montag, 25. Mai, Termine vereinbart werden. Geschützt sind diese Arbeitsplätze mit einem Spuckschutz aus Plexiglas, zudem gibt es eine Wegeführung und der Mindestabstand von 1,5 Metern wird eingehalten. Kundinnen und Kunden müssen beim Betreten der Kreishäuser einen Mundschutz tragen. Termine müssen vorab telefonisch oder per E-Mail mit der Sachbearbeitung vereinbart werden. „Auch wenn wieder mehr Termine angeboten werden und hierfür extra Möglichkeiten geschaffen wurden, möchte ich darum bitten, dass nur in dringenden Fällen und nur dann, wenn ein persönlicher Termin notwendig ist, Termine vereinbart werden. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass sich vieles telefonisch oder per E-Mail klären lässt. Wir müssen weiterhin alles tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen“, erläutert Landrat Klaus Peter Schellhaas.