Immer wieder spannend ist es, in alten Science fiction Taschenbüchern zu schmökern.

In den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts griffen zahlreiche Wissenschaftler in aller Welt und aus allen Fachrichtungen zum Erzählstift, um Geschichten aufzuschreiben. Geschichten, die zwar etwas mit ihrem Forschungsgebiet zu tun haben, aber in einer erfundenen Welt spielen. Ganz zufällig (ganz zufällig??!) sind diese Geschichten genau wie Märchen strukturiert. An einem wundersamen Ort weit weit weg, vor langer langer Zeit (oder in weiter nebliger Zukunft) da lebte ein Mensch, dem eine unglaubliche Geschichte widerfuhr.

Im Fabulieren konnten Forscher ihr Fachgebiet im Märchenland ausprobieren, lang bevor es Rechenmaschinen gab, die auf Eingabe unterschiedlicher Parameter innerhalb von Sekundenbruchteilen neue Szenarien ausspuckten. So fabulierte der renommierte US-Biochemiker Isaak Asimov 1978 in seiner Geschichte "Der Mann von drüben" über die Erdbevölkerung: das alte New York, eine primitive Bevölkerungsansammlung, die 3000 Jahre existierte.

8 Milliarden Menschen - nicht erst in 3000 Jahren, sondern dieses Jahr noch...

Das neue New York, die seit 300 Jahren erbaute Supercity. Ergibt zusammengerechnet, daß New York (besiedelt 1610 von Niederländern, nachdem gewiß schon vorher Menschen dort gelebt hatten, aber nicht in einer Stadt) sich zum Zeitpunkt von Asimovs Geschichte im Jahre 4910 n. Chr. befindet. Und Asimov schreibt, daß es auf der Erde etwa 800 Superstädte mit jeweils 10 Millionen Bewohnern im Schnitt gibt (auf dem Land arbeiten nur Roboter). Nochmal gerechnet, kommen wir damit auf 8 Milliarden Menschen. Die acht Milliardengrenze werden wir in real jedoch nicht im Jahre 4910 überschreiben, sondern wir sind gerade dabei.

Interessant übrigens: Asimov beschreibt die völlig andersartige Lebensweise der Menschen im Jahr 4910. Überkuppelte Megastädte ohne Kontakt zur frischen Luft oder zur Sonne, mit Transportbändern über die die Menschen von A nach B kommen; Gemeinschaftsküchen und -bäder, automatisch geregelte Wohnräume. Subversive Elemente treffen sich in stillgelegten U-Bahn-Röhren. Man ernährt sich von Hefekulturen, die auf Holz leben, allerdings ist die Menge an verfügbarer Nährhefe begrenzt. Es ist absehbar, wann die Menschen auf der Erde hungern werden: es reicht für 2 Billionen, dann ist Schluß. Außerhalb der Städte leben keine Menschen. Hier wird alles von Robotern erledigt. Kurios: man benutzt noch immer einen Leseapparat für Registratureinträge, der dem Microfiche-Lesegerät ähnelt, den heute in der Realität kaum noch jemand benutzt. Man rechnet mit Rechenschiebern!

Szenarien, Seuchen, Märchen! Nichts für Verschwörungstheoretiker...

Es gibt immer wieder Szenarien, die sich Wissenschaftler ausdenken: wie könnten wir in 100 Jahren, in 1000 Jahren, in noch fernerer Zukunft leben? Bedenkt man die Zeiträume seit Aufkommen des Menschen auf der Erde, seit seiner Seßhaftwerdung, seit Einsetzen der großen Revolutionen, so muß man in großen Schritten denken.

Der Revolution Null 8 Erfindung des Feuers, Folge = soziales Leben, Religion folgte nach etwa 16.500 Jahren die Erste industrielle Revolution: aus Kohle konnte Dampf erzeugt werden, der nie dagewesene Fabrikanlagen antreiben konnte. Zugleich wurde das Druckwesen revolutioniert und arbeitete mit Druckwalzen. So konnte Information sehr viel schneller zu sehr vielen Menschen gebracht werden, die in sehr großen Fabriken sehr viele Produkte erzeugten, die mit der zugleich entstehenden Eisenbahn (Dampf!) in weite Regionen Verbreitung finden konnten. Nachdem es von Null bis Eins besagte 16500 Jahre gedauert hatte, ging es nun plötzlich rasant: die Zweite industrielle Revolution um 1910 brachte Individualverkehr (Auto) und moderne Kommunikation (Telefon), die Dritte um 1980 bescherte uns erneuerbare Energiequellen unt Internet. Vereinfacht kann man das auf die Formel bringen: die Basis (Feuer, Dampf, Auto, regenerative "unerschöpfliche" Energie) verkettete sich mit einem neuen Nervensystem (Religion, Rotationsdruck, Telefon, Internet) und sorgte für eine sprunghafte Entwicklung der Menschheit. Die Sprünge erfolgten in immer kürzeren Abständen (15.000 Jahre v. Chr, 1850 n., 1910, 1980). Wie wird die nächste Revolution aussehen? Darüber sinnierten und sinnieren Science Fiction Autoren ständig nach und schaffen Szenarien - mögliche, unwahrscheinliche, skurrile und solche, die die Realität inzwischen eingeholt haben.

Eines dieser Szenarien schuf Jack London: in "Die Stadt der Verdammten" sind die Londoner Slums des East End beschrieben. Als verdeckter Reporter lebte er 1902 zeitweilig unter Obdachlosen, Hoffnungslosen, Arbeitslosen im Elendsviertel Londons. Seine eindringliche Reportage erschien unter dem Titel "Menschen der Tiefe". Londons Stadt der Verdammten charakterisiert die Kehrseite der Ersten industriellen Revolution. Wer sich der neuen Zeit nicht anpassen konnte, der ging unter.

Auch Charles Dickens befaßte sich zeitlebens mit den Schattenseiten der industriellen Revolution.

Klar ist, daß ebendiese Schattenseiten wesentlich attraktiver sind für einen Schriftsteller. Mögliche Zukünfte in postindustrieller Zeit wie in Mad Max, Maze runner, Cloud atlas zeigen Gesellschaften, die zum Teil auf die Stufe vor der Revolution Null zurückentwickelten. Immer spielt sich ein Teil der Szenen in zerstörten, zerborstenen, verwüsteten Stadtansichten unter einem düsteren unheilvollen Himmel ab. Die Frage ist, ob unsere leichte Gänsehaut, während wir gemütlich mit einem Bier auf dem Sofa sitzen, nicht eigentlich Warnfunktion haben sollte. Aber wie gesagt: dieser Beitrag ist nichts für Verschwörungstheoretiker...

Dystopie nennt der Germanist (also auch ich) solche Szenarien. Dystop = das Gegenteil einer Utopie. U-topos = Nicht-Ort, Dys-topos = Schlechter Ort. Das ist zugleich der Unterschied zum Märchen.
Ein Märchen (hier müßte man vor allem mit dem Kunstmärchen, dem "erdichteten" Märchen vergleichen) erzählt etwas, das sich vor langer langer Zeit an einem Ort weit weit weg zutrug. Niemals werden Ortsnamen oder Jahreszahlen genannt. Damit verleihen sich Märchen etwas Allgemeingültiges. Kunstmärchen sind Geschichten, die ihrer Struktur nach wie Märchen wirken, ihrem Inhalt nach jedoch von einem Menschen erfunden wurden. Im Gegensatz dazu sind Volksmärchen etwas Tradiertes, mündlich von Generation zu Generation Weitererzähltes. Daß viele Volksmärchen von den Brüdern Grimm aufgeschrieben (und verändert!) wurden, ist unser Glück. Denn sonst würde man sich dieses Märchen heutzutage vielleicht ganz anders erzählen:

Der Rattenfänger von Hameln

Die Rattenfängersage mit dem dämonischen Flötenspieler wurde 1816 in Grimms Sagen als Nr. 244 aufgenommen. Die älteste angegebene Quelle stammt vom Ende 16. Jh, die meisten der insgesamt zehn Quellen liegen zwischen 1556 undd 1745. Die Sage - im Unterschied zu einem Märchen hat eine Sage einen realen Ursprung - erzählt ein Geschehen aus dem Jahr 1284. Damals sollen die Hamelner Kinder entführt worden und in Siebenbürgen wieder aus dem Berg herausgekommen sein. Der Germanist und Märchenforscher Hans-Jörg Uther (Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, degruyter.com 2013, ISBN 978-3-11-03743-5) führt für diese Sage verschiedene Erklärungsversuche an:
1. Ostkolonisation - Pommern Masuren Siebenbürgen 2. Katastrophe - Pest Brückeneinsturz Schiffsunglück 3. Kinderkreuzzug 4. soziale und ökonomische Gründe. Für seine Vermutung des vierten Ansatzes spricht der Flötenspieler. Die Flöte könnte die sogenannte Pestnase darstellen, so daß der Rattenfänger (dem Namen nach fängt er RATTEN, mit Flöhen zusammen die Quelle der Pest) mit der Pestnase (= Schutzmaske vor Mund und Nase, in der sich ein in Essig getränkter Lappen befand) die Gesunden (= die Kinder) aus der Stadt führte. Seine bunten Kleider bis zum Boden können Fetzen zum Kontaktschutz sein. Dagegen spricht, daß die Ratten erst im 16. Jh in die Sage gerieten. 
Heute läßt sich nicht mehr sagen, was 1284 tatsächlich geschehen ist. Tatsache ist jedoch, daß wir heute eine ganz andere Geschichte zur Sage werden ließen, würde man uns diese Meldung "vortwittern":

"Hameln. Aus für gewöhnlich gutunterrichteten Quellen stammen Berichte, denen zufolge ein Großteil der noch nicht volljährigen Bevölkerung des Innenstadtgebietes von Hameln (Westfalen) am gestrigen Tage von einem stadtbekannten Influencer und Aluhutträger mit unbekanntem Ziel aus der Stadt gelockt wurden. Über ihren Verbleib liegen keine Informationen vor, es wurde keine Lösegeldforderung gestellt."

Nun können wir beginnen, aus dieser dürren Meldung ein modernes Märchen zu ersinnen. Wichtig ist, daß Corona drin vorkommt, eine habgierige machthungrige Regierung, die ihre Untertanen gängelt wo es nur möglich ist (in Wahrheit will sie ihre Bevölkerung gar austauschen!), außerdem ein Retter aus der Not, der - selbst mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgerüstet - die für populistische Agitation Anfälligsten aus der Mitte der Gesellschaft dorthin führt, wo sie frei und glücklich leben können. An jenem dystopischen Ort grüßen sich alle auf der Straße mit "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" und der höchste Feiertag ist der Tag, an dem der staatliche Impfterror besiegt wurde. Niemand weiß, wie lange sie dort frei und glücklich leben - denn keiner kam je zurück.

In hundert Jahren könnte aus der Meldung Folgendes geworden sein:

"In jenen Tagen des Jahres 2020 nach Christus (so nannten sie ihren ersten Erlöser) aber trug es sich zu, daß der Oberste Populist seine Getreuen um sich sammelte und zu ihnen sprach: 'ich aber bin euer neuer  Erlöser, denn ich führe euch hinaus aus dem Jammertal ins Paradies'. Seit jener Zeit aber wurde keine Kunde mehr vernommen vom Zug der Getreuen, die ihrem Obersten Populisten ins Paradies gefolgt waren. Die Zurückgebliebenen aber grämten sich sehr, so sehr daß sie bald alle krank wurden. Doch es kam die Zeit, als die klugsten Köpfe ihrer Zeit ein Mittel gegen die Krankheit ersannen, und alle nahmen es gehorsam ein. So wurden sie wieder gesund und lebten bis an ihr Ende zufrieden und glücklich... Nein! Sie lebten unzufrieden bis zur nächsten Krankheit, und wieder konnte ein Mittel ersonnen werden, und wieder folgte eine Krankheit, und wieder... So ging das Jahr um Jahr. Je kränklicher die Menschen wurden, desto wohler erging es ihrem Planeten Erde. Die Luft wurde rein, das Wasser klar. Pflanzen und Tiere erholten sich und wurden wieder stark und kräftig. Die Pole des Planeten bedeckten sich wieder mit Eis, wie sich das gehört. Nun, hochverehrter Rat der Tiere des Planeten Erde, wertgeschätzte Pflanzenwelt, nutzbringende Mikrobioten, so möchten WIR euch hiermit verkündigen, was am heutigen Tag beschlossen werden soll: die Erde soll niemandem mehr zu Eigen gehören und niemandem Untertan sein. Jedenfalls niemandem der dies nicht mit einigem Recht für sich fordern kann. Deshalb verkündigen WIR hiermit und an dieser Stelle, für alle Zeiten und solange die Erde noch um die Sonne kreist: 'WIR sind die Herren des Planeten'. Und auch dies vollzog sich nicht nur einmal. Zu gegebener Zeit folgten andere Wesen, die die Weltherrschaft für sich beanspruchten, aber keines von ihnen konnte sich für lange Zeit halten. Dieses haben schon viele versucht: der Mensch, die Ratten, die Heuschrecken, die Gentechnik, die Viren, Bakterien und sonstige Mikrobioten, die Außerirdischen, und wer weiß - ob auch nach UNS wieder ein anderer kommen wird...

Und in 1000 Jahren:

blrrrpp!? Phfoumppp!! - - - üüüüühhhh

In diesem Sinne: bleiben Sie gesund! Marieta Hiller

heute möchte ich hier einmal berichten wie ein Film für die Pfadfinder entsteht und was sonst noch in den nächsten Tagen wichtig für die Gemeindearbeit ist.
 
 
Filmdreh
 
Ein Film anschauen ist ganz arg leicht, doch einen machen, das habe ich in letzter Zeit gelernt, ist einiges an Arbeit. Erstens wir brauchen eine Idee, doch was heißt eine Idee? Wir wollen einen biblischen Impuls mit einer Pfadfinderaktion verbinden, die dann vielleicht auch noch eine Aufgabe für die Kinder sein kann. Sodass sie sich den Impuls besser merken können oder vielleicht sogar umsetzen können. Das klappt leider nicht immer. Manchmal unterstreicht die Aktion nicht ganz den Zielgedanken. Wenn wir also eine Idee haben, müssen wir überlegen: „Wie sieht das als Film aus?“ und wir schreiben ein kleines Drehbuch. Wenn das geschehen ist, können wir anfangen zu filmen.
 
Dazu kommt Cagdas mit seiner Kamera und anderem Equipment und unterstützt uns. Wir überlegen nochmal zusammen, wo welche Szenen spielen könnten, wie wir sie aufnehmen wollen und ob das Licht passt. Wenn das alles ist, heißt es, die Szene zu drehen bis sie passt. Manchmal 2-mal und manchmal deutlich öfter.
 
Wenn wir dann das Filmmaterial haben, heißt es, alles anzuschauen und zu gucken, was gut ist und was schlecht ist. Dann heißt es, alles gute Material aneinanderzureihen. Wobei das ganz schön viel Zeit kostet bis alles richtig passt. Zum einen muss man im Video noch Übergänge einfügen und manchmal auch ein paar Bilder oder Texte einblenden. Außerdem kann man noch verschiedene Effekte anwenden, wie zum Beispiel die Videogeschwindigkeit an manchen Stellen zu verändern oder einen Bereich des Bildes heran zu zoomen, damit die Kinder beispielsweise einen Gegenstand besser erkennen können.
 
Wenn das alles gemacht ist, heißt es, nochmal alles anzuschauen, ob es so passt. Hierbei fallen uns immer wieder Dinge auf, die nicht gut sind, die werden dann noch korrigiert. Wenn das getan ist, darf der Computer aus den einzelnen Dateien einen Film machen. Wenn das getan ist, wird alles auf YouTube hochgeladen, eine Beschreibung eingefügt und sonstige Einstellungen gemacht.
 
Und dann ist er endlich fertig und die Kinder können ihn Montagmorgens anschauen. Ein großes Stück Arbeit ist getan. Die Woche über sehen wir dann, wer welche Aktion wie umgesetzt hat und freuen uns darüber.
 
 
 
Viel Spaß beim Anschauen des nächsten Pfadfindervideos auf YouTube:
 
 
Manuel Schnee

Wenn am 18. Mai weitere Schulen ihren Unterricht wieder aufnehmen und nach und nach Geschäfte und Institutionen wieder öffnen dürfen, ist die HEAG mobilo mit ihrem ÖPNV-Angebot auf wachsende Fahrgastzahlen gut vorbereitet. Bereits seit 27. April fahren die Busse nach dem regulären Fahrplan, nur für die Straßenbahnen gilt derzeit noch der Ferienfahrplan.

 „Doch auch dort können wir das Angebot innerhalb von wenigen Tagen auf das Regelangebot hochfahren, falls die Auslastung entsprechend steigt“, stellt HEAG mobilo-Geschäftsführer Matthias Kalbfuss in Aussicht. Um das zu beurteilen, ermittelt das Unternehmen an zentralen Haltepunkten wie dem Luisenplatz und dem Hauptbahnhof täglich die Fahrzeugauslastung bei Bussen und Bahnen und stimmt den Angebotsumfang mit dem Krisenstab der Stadt Darmstadt und der DADINA ab.

Intensive Fahrzeugreinigung

Damit sich Fahrgäste und Mitarbeiter auch in Corona-Zeiten in Bus und Bahn sicher fühlen, hat die HEAG mobilo in den vergangenen Wochen zahlreiche Vorkehrungen getroffen: So wurde neben der intensivierten nächtlichen Reinigung eine tägliche „Unterwegsreinigung“ der Fahrzeuge eingeführt. Vom Luisenplatz startend werden mit zusätzlichem Personal vor allem Haltegriffe, -schlaufen und Türtaster im Einstiegsbereich der HEAG-Fahrzeuge täglich extra gereinigt und desinfiziert. „Mit der intensiveren Reinigung dieser Kontaktstellen halten wir das Infektionsrisiko so gering wie möglich“, argumentiert Kalbfuss. Zur besseren Luftzirkulation werden zudem an den großen Umsteigepunkten und an den Endhaltestellen alle Türen geöffnet.

Wieder Fahrkartenkauf in Bussen

Dort, wo die Fahrer bisher nicht in abgeschlossenen Kabinen sitzen, werden derzeit Trennscheiben installiert. Rund 100 Fahrzeuge werden im Verkehrskonzern derzeit umgerüstet. „Dieser Prozess wird in wenigen Tagen abgeschlossen sein, dann ist in den Bussen auch der Fahrkartenkauf wieder möglich“, kündigt das Unternehmen an.
Das Kundenzentrum am Luisenplatz ist ebenfalls nahezu in vollem Umfang wieder geöffnet ist. Auch dort hängen Scheiben, um eine Ansteckung zu verhindern. Damit Kunden die Abstandsregeln einhalten, sind Markierungen am Boden angebracht, zusätzlich kontrolliert eine Sicherheitskraft den nötigen Abstand. Die RMV-Mobilitätszentrale am Hauptbahnhof wird derzeit renoviert und ist übergangsweise in einen Container umgezogen. Sie wird voraussichtlich ab Mittwoch (13.5.) wieder geöffnet sein.
Alle Beschäftigten des Verkehrskonzerns, auch alle 400 Fahrerinnen und Fahrer, verfügen inzwischen über einen dienstlichen Mund-Nase-Schutz, den sie zum Beispiel bei Fahrtantritt oder dem Kontrollgang durchs Fahrzeug tragen. Anders als für Fahrgäste gilt während der Fahrt für das Fahrpersonal jedoch keine Tragepflicht. Kabinen und Trennscheiben sorgen hier für ausreichende Sicherheit.

Lob für Fahrgäste

Für eine sichere Bus- und Bahnnutzung in Corona-Zeiten kann auch jeder Fahrgast selbst einen Beitrag leisten, indem er die Pflicht zu Mund-Nase-Schutz und Niesetikette und möglichst auch die Abstandsregeln befolgt. „Die ersten Erfahrungen dazu sind überaus positiv“, lobt Kalbfuss die Disziplin der Bus- und Bahnkunden. Die allermeisten befolgten die Regeln. Auch auf den Social-Media-Kanälen der HEAG mobilo sei das Verständnis groß. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes werde für alle Fahrgäste wohl bis auf Weiteres Standard bleiben. So werden auch die entsprechenden Hinweis-Aufkleber an den Fahrzeugen vorerst Bestand haben. Um auf die Tragepflicht hinzuweisen, hatte das Unternehmen sämtliche Informationskanäle genutzt – von den dynamischen Anzeigern, Ansagen im Fahrzeug bis zur persönlichen Fahrgastansprache durch die Kontrolleure.

Was nach außen nicht sichtbar ist, sind die Schutzmaßnahmen, die bei der HEAG mobilo intern greifen. Um die Wartung der Fahrzeuge weiter sicherzustellen, arbeiteten zum Beispiel in den Werkstätten alle Techniker in festen Gruppen und in veränderten Schichtplänen. Viele Mitarbeiter der Verwaltung erledigen ihre Aufgaben zu einem Großteil vom Homeoffice aus. „Als kommunales Unternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, auch in Krisenzeiten die Mobilität der Menschen sicher zu stellen. Dafür unternehmen wir zahlreiche Anstrengungen. Wir sind stolz, dass wir derzeit nahezu alle unsere Prozesse aufrechterhalten können. Zwar stelle Corona auch die HEAG mobilo vor viele Herausforderungen – auch finanzieller Art - doch selbst große Bauprojekte wie die Lichtwiesenbahn oder auch die Bewerbersuche gingen trotz Corona weiter voran.

https://www.dadina.de/dadina-aktuell/verkehrsmeldungen/newsdetails-verkehrsmeldungen/auch-in-corona-zeiten-gut-geruestet/

 

die Bürgermeister haben sich heute mit den anderen Kommunen aus dem Landkreis Bergstraße darüber verständigt, ab 25.05.2020 wieder die Sporthallen, die Dorfgemeinschaftshäuser und sonst. Kommunale Liegenschaften für den Sport- und Kulturbetrieb zu öffnen. 

Gemäß der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebes von Einrichtungen und Angeboten, aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung ), sind an die Öffnung und Nutzung einige Anforderungen geknüpft. Für die Nutzung der Liegenschaften muss von den Nutzern ein umfassendes sportartspezifisches Hygienekonzept aufgestellt werden. In der Regel erhalten die Sport- und Kulturvereine dies bei Ihrem jeweiligen Dachverband. 
Die Umkleideräume und Duschräume bleiben verschlossen. Die Toiletten werden geöffnet.
Darüber hinaus ergeben sich weitere Einschränkungen in Bezug auf die Anzahl der Personen (qm Regelung) die an einer Kultur- oder Sportveranstaltung teilnehmen können.
Dies orientiert sich nach der Größe der Veranstaltungs– und oder Sportfläche.

Darüber hinaus ist mit der Gemeinde eine Nutzungsvereinbarung abzuschließen in der u.a. auch eine verantwortliche Person benannt wird, die für die Umsetzung und für die Einhaltung der Anforderungen aus der sog. Corona-Kontakt-und Beschränkungsverordnung verantwortlich ist.

Die Verwaltung steht ab kommenden Montag für Rückfragen und für die Vereinbarung unter der Nummer 06254-307-26 oder e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

 

07.06. 18:00 Uhr Abendgottesdienst  
14.06. 18:00 Uhr Abendgottesdienst   
21.06. 10:00 Uhr Rhein-Main-Missionsfest in Weiterstadt 
28.06. 10.30 Uhr  Gottesdienst für Ausgeschlafene  

Das nächste MANN trifft sich am 27. Mai 2020 muß leider ausfallen


Wann Treffpunkt Vielfalt und Pfadfinderveranstaltungen wieder starten, ist noch nicht bekannt.   

Info: www.lkg-lautertal.de

  

 

Sonntag, 28.06. 10.oo Uhr in Neunkirchen , Pfr. Arnd

Die Ev. Kirchengemeinde hat beschlossen einen Gottesdienst monatlich zu feiern. Dieser findet jeweils am letzten Sonntag des Monats statt und bedarf einer Anmeldung der Besucher im Gemeindebüro (Tel. 06254/7205 mittwochs oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), mit Angaben von Name, Besucherzahl und Telefonnummer bis spätestens Mittwoch vor dem gewünschten Gottesdienst. Die Gottesdienste unterliegen dem Corona-Schutzkonzept der EKHN.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit alle vier Wochen eine Best-Off-Predigt von Pfr. Arnd auf unserer Homepage und unter https://Youtu.be/iUUg76cmfnY anzuhören.

Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen

Evangelischen Kirchengemeinde Ernsthofen

Sonntag, 07.06.2020 10.00 Uhr Kirche mit Kindern

Sonntag, 14.06.2020 10.00 Uhr Gottesdienst

Sonntag, 21.06.2020 kein Gottesdienst

Sonntag, 28.06.2020 10.00 Uhr Gottesdienst eXtra

Die Besucherzahl für die Gottesdienste ist auf 20 beschränkt. Mundschutz ist zu tragen. Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften.

 

Abendmahl:
Am kommenden Sonntag (10. Mai) werden wir wieder Gottesdienst mit Abendmahl feiern. Da wir Zuhause sind, können wir es feiern, denn wir können ja niemand anstecken. Wer also das Abendmahl feiern will, bereitet sich Brot und Saft dafür vor. Während dem Gottesdienst werde ich die Einsetzungsworte verlesen. Anstatt dass ich das Abendmahl austeile, kann jeder selbst das Brot und den Saft einnehmen oder seinen Familienmitgliedern geben. Anschließend werde ich wie gewohnt uns allen ein Segenswort zusprechen. Es gilt auch dabei: keiner muss, doch jeder der weiß, dass er Jesus braucht ist hierzu eingeladen. Diese Art und Weise ist auf jeden Fall noch ungewohnt und verkörpert nicht alle Aspekte, die uns beim Abendmahl wichtig sind. Es ist jedoch die Alternative dazu, es gar nicht zu feiern. Ich hoffe, dass der
Kompromiss annehmbar ist und dass wir in absehbarer Zeit wieder in räumlicher Gemeinschaft das Abendmahl feiern können.
Manuel Schnee
Landeskirchliche Gemeinschaft Lautertal e.V.

Auch an diesem Sonntag findet unser Gottesdienst wieder um 18 Uhr im Konferenzraum LKG Lautertal GoToMeeting statt. Zu einer Gebetsgemeinschaft laden wir um 17:30 Uhr vor dem Gottesdienst ein.
Mittwoch, den 13.05. Treffen Gesprächskreis Reichenbach um 19:30 Uhr in LKG Lautertal GoToMeeting
Freitag, den 15.05. Bibelgesprächskreis Gadernheim um 19:30 Uhr in LKG Lautertal GoToMeeting
Hier die unveränderten Einwahlinformationen zu unseren Veranstaltungen: Um an LKG Lautertal GoToMeeting Veranstaltungen per Computer, Tablet oder Smartphone teilnehmen zu können, einfach den folgenden Link anklicken und dann den Anweisungen folgen: https://www.gotomeet.me/LKG-Lautertal oder über ein Telefon einwählen: Telefonnummer (Festnetztarif): 0721 / 6059 6510. Bitte mit der Eingabe des Zugangscodes 934798829 # warten bis er abgefragt wird.

In den nächsten Tagen wird die Gemeindeleitung über die Möglichkeiten nach den veränderten behördlichen Vorgaben beraten. Bitte beten sie mit uns, dass Gottes Geist uns führt und leitet und wir die richtigen Entscheidungen für die nächsten Wochen treffen. Weitere gute Ideen, Erlebnisse oder Aktionen, wie z.B. der Ermutigungszaun können gerne an uns gesendet werden, damit wir diese weitergeben können.
Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet unter www.lkg-lautertal.de

Mit dem Wochenspruch zum Sonntag KANTATE, an dem auch ❤️ Muttertag ❤️ ist, grüße ich alle:
Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1
Siegfried Reimund (1. Vorsitzender)

Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Magdalena Turetschek hat auf dem Kidz Kanal der Liebenzeller Mission die Idee eines Ermutigungszaunes gesehen. Sie hat das bei sich umgesetzt und da es so gut angenommen worden ist, hat sie dasselbe bei der LKG gemacht. Jeder der vorbeiging, konnte sich eine Karte oder/und eine Blume mitnehmen. Mega coole Idee...

 

Darmstadt-Dieburg: Trotz Corona werden Kinder geboren. Gerade jetzt brauchen Schwangere und Eltern mit Säuglingen Unterstützung und Hilfe, wenn sie durch ihre Lebensumstände, durch Krankheit oder familiäre und finanzielle Sorgen besonders belastet sind.

„Diese Unterstützung kann nicht warten bis das neuartige Virus unter Kontrolle ist“, sagt Rosemarie Lück, die Sozial- und Jugenddezernentin im #LaDaDi. „Eltern brauchen kurzfristig jemanden, der ihre Fragen beantwortet und ein offenes Ohr für ihre Anliegen und Sorgen hat.“

Dies gilt umso mehr für eine Zeit, in der die Entlastung durch Familie und Freunde in der gewohnten Form oftmals nicht möglich ist. Begleitet werden diese Eltern im Landkreis Darmstadt-Dieburg durch Familienhebammen und Familien-Gesundheits-Krankenpflegerinnen, vermittelt über die Fachstelle Frühe Hilfen. Dieses Angebot steht auch jetzt zur Verfügung, wenn auch die Begleitung derzeit überwiegend telefonisch erfolgt. Darüber hinaus bietet die Fachstelle Beratung für alle Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern – auch dieses Angebot derzeit überwiegend telefonisch.

Kontakt: Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Donnerstag: 9-12 und 13-16 Uhr Freitag: 9-12 Uhr
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Groß-Umstadt/Fachstelle Frühe Hilfen Telefon 06078 / 931328
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/familie-kinder-und-jugend/fruehe-hilfen.html (ladadi)

Die Geschichte der Opfer des §175 StGB in Darmstadt soll durch ein Mahmal zum Erinnern, Gedenken und Mahnen im Bewußtsein bleiben. Die Stadt Darmstadt ruft daher zum Online-Abstimmungsverfahren über das Mahnmal auf. Bis zum 20. Mai kann sich jeder daran beteiligen. https://www.darmstadt.de/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/mahnmal-fuer-die-opfer-des-paragrafen-175

Hier der direkte Link zum Abstimmen: https://da-bei.darmstadt.de/topic/wettbewerb_mahnmal#sort=random&voted=&text=

Händewaschen kann Leben retten: die CBM unterstützt Aufklärungskampagnen zur Eindämmung des Corona-Virus

Bensheim. Roman Hossain aus Bangladesch und seine Mitstreiter sind unermüdlich im Kampf gegen Corona im Einsatz: Sie verteilen Flugblätter und Desinfektionsmittel in ihrem Heimatort Savar, nicht weit von der Hauptstadt Dhaka. Mit dem Megafon ziehen sie durch die Straßen und erklären den Menschen, wie wichtig es ist, sich regelmäßig gründlich die Hände zu waschen und Abstand zu halten, um sich vor dem Virus zu schützen. Der 32-jährige Mann gehört zu einem freiwilligen Katastrophenschutz-Komitee in seiner Gemeinde. Aufgebaut und geschult wurde das Komitee vom Centre for Disability in Development (CDD), einem lokalen Partner der Christoffel-Blindenmission (CBM). „Viele Menschen in unserer Gemeinschaft können weder lesen noch schreiben und leben in großer Armut“, berichtet Roman Hossain. „Mit dieser Kampagne haben wir ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig Hygiene ist.“ Denn Händewaschen, das hat Roman immer wieder erklärt, kann Leben retten.

Menschen mit Behinderungen werden oft vergessen

Mit ihrer Arbeit erreichen die Mitglieder des Komitees vor allem auch solche, die sonst kaum Hilfe bekommen. Menschen mit Behinderungen sind vom Virus besonders bedroht: „Sie leiden generell am meisten unter schlechter Gesundheitsversorgung und erhalten häufig als letzte Hilfe“, erklärt CBM-Vorstand Dr. Rainer Brockhaus. „Oft können sie aus eigener Kraft keine Vorräte anlegen oder Gesundheitsstationen erreichen. Sie dürfen in der Corona-Krise nicht vergessen werden. Das funktioniert am besten, wenn Menschen mit Behinderungen aktiv eingebunden werden“, so Brockhaus. In dem Freiwilligen-Komitee, in dem sich Roman Hossain engagiert, wirken daher auch behinderte Menschen tatkräftig mit. So wie Roman Hossain selbst. Als Kind war er schwer erkrankt, heute sitzt er im Rollstuhl. Roman Hossain kennt die Belange der Betroffenen besonders gut, weiß, was es bedeutet, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

Brockhaus fordert: „Um Menschen mit Behinderungen in dieser Krise zu schützen, müssen wir sicherstellen, dass sie mit dem Lebensnotwendigsten versorgt sind: Sie brauchen neben Essen Zugang zu Wasser, Seife und Desinfektionsmitteln.“ Schon seit Jahren arbeitet die CBM an einer Stärkung der Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern. Sie investiert in die Ausbildung von medizinischen Fachkräften und in bessere Hygienestandards. „Das zahlt sich jetzt aus“, so Brockhaus weiter: „Wir dürfen uns aber nicht zurücklehnen, sondern müssen dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderungen weltweit immer das bekommen, was sie jeweils am meisten benötigen.“ In der aktuellen Krise ist vor allem auch Aufklärungsarbeit gefragt. Roman Hossain und die anderen Mitglieder des Freiwilligen-Komitees leisten dazu einen besonders wichtigen Beitrag.

Mehr als 110 Jahre Entwicklungshilfe

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit mehr als 110 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 525 Projekte in 55 Ländern. Weitere Informationen unter www.cbm.de.

Liebe Freunde der Kirchengemeinde Beedenkirchen,

als Ergebnis der aktuellen Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Religionsgemeinschaften dürfen ab Mai die Kirchen unter Einhaltung strenger Schutzkonzepte wieder Schritt für Schritt für Gottesdienste und Andachten geöffnet werden. Der evangelische Kirchenvorstand Beedenkirchen hat auf dieser Grundlage beschlossen, den ersten offenen Gottesdienst an Christi Himmelfahrt wie geplant im Pfarrwäldchen anzubieten. Tauffeiern werden in nächster Zeit nicht in den Gemeindegottesdiensten stattfinden sondern als gesonderte Feiern im Familienkreis durchgeführt. Große Tauffeiern werden erst wieder möglich nach Ende der aktuellen Corona-Infektionsschutz-Maßnahmen. Das betrifft auch die geplanten Freiluft-Taufen. Gemeindepfarrer Reinald Engelbrecht bespricht sich mit den Eltern der Täuflinge, ob eine Familienfeier gewünscht wird oder Verschiebung auf – voraussichtlich – 2021.

An den Sonntagen vor Christi Himmelfahrt werden jeweils weiterhin ab 10 Uhr Pfarrer Engelbrecht, Organistin Andrea Gulden und wechselnde musikalische Besetzungen auf Youtube zu sehen und hören sein. Diese Video-Gottesdienste werden in Zusammenarbeit mit Alexander Beutel von den Lampertheimer Event-Managern young dimension in der Woche vorher aufgenommen und professionell bearbeitet. An Himmelfahrt wird der Gottesdienst aus dem Pfarrwäldchen sogar live in die Wohnzimmer interessierter Gottesdienstbesucher übertragen werden.

Seit Beginn des Corona-Shutdowns nimmt die Kirchengemeinde Beedenkirchen an der abendlichen Aktion „Licht der Hoffnung“ teil. Immer um 19 Uhr wird auf dem Altar die Osterkerze entzündet, Pfarrer Engelbrecht betet Fürbitten - auch für die körperlich ab- und gedanklich anwesenden Menschen – und spricht das Vaterunser, während zum Zeichen des Gebets um kurz nach sieben die Glocken der Kirche erklingen. Ab Montag, 4. Mai sind diese Andachten öffentlich. Besucher werden gebeten, eine Mund/Nasenbedeckung mitzubringen, diese stehen aber auch am Eingang der Kirche, ebenso wie Hände-Desinfektionsmittel zur Verfügung. Die aktuellen Regeln für den Besuch der Kirche sind am Kirchenzugang ausgehängt.

Wir bleiben - kontaktlos - in Kontakt!
Seid behütet und bleibt gesund!

Ev. Kirchengemeinde Beedenkirchen
64686 Lautertal, Reichenbacher Str. 33
Tel: 06254/7178       Fax: 06254/38110
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Behindertenhilfe Bergstrasse freut sich über großzügige Maskenspende

Die Behindertenhilfe Bergstrasse (bhb) durfte sich vergangene Woche über eine Sachspende von 10.000 sogenannten OP-Masken seitens der Keen Point Europe GmbH (KPE) mit Sitz in Darmstadt freuen.
Auf diese Weise möchte sich das Darmstädter Unternehmen KPE während der Corona Pandemie unterstützend einbringen und beweist großes soziales Engagement. Als Tochter der Xin Point Holdings Limited in China kümmert sich die Keen Point Europe GmbH um die europaweiten Geschäfte des Mutterkonzerns, welcher verchromte Kunststoffteile für die Automobilindustrie herstellt.

Der stellvertretende Geschäftsführer der KPE Gunther Chan ist seit 30 Jahren Wahl-Zwingenberger und fühlt sich sehr verbunden mit dem Kreis Bergstraße. Herr Chan hatte sich vorherige Woche an das Bergsträßer Landratsamt gewandt und so kam durch die Vermittlung von Landrat Christian Engelhardt der glückliche Kontakt zustande. „Ich konnte mir vorstellen, dass gerade die Arbeit und die Betreuung mit behinderten Menschen eine besondere Nähe erfordert und somit auch dringend Schutzmasken benötigt werden“ so Gunther Chan.

Die bhb wird die Einwegmasken vorwiegend in den fünf Wohnhäusern mit insgesamt 116 Bewohnern und zur Betreuung von über hundert Klienten in eigenen Wohnungen einsetzen, aber auch in der Notfallbetreuung der Werkstätten und Tagesförderstatten, wo täglich enger Kontakt zwischen Betreuten und Betreuern besteht. Der Schutz vor dem Corona Virus ist in allen Bereichen der bhb unerlässlich. Umso mehr freuen sich nun 600 Klienten und 350 Mitarbeiter in der bhb über die großzügige Spende.

Zum besonderen Dank überreichte der Geschäftsführer der bhb Christian Dreiss letzten Donnerstag einen der berühmten bhb-Engel in den Räumlichkeiten der Keen Point Europe.

Behindertenhilfe Bergstrasse gemeinnützige GmbH
Darmstädter Straße 150
64625 Bensheim

www.bh-b.de