Diskussionsabend: Zurück zur Natur? Wie die Renaturierung unserer Gewässer sozial-ökologisch gestaltet werden kann
Eine virtuelle Verbindung von verständlicher Wissenschaft, nachhaltiger Bildung, pragmatischer Anwendung und literarischen Entdeckungen

Unsere Gewässer sind in keinem guten ökologischen Zustand. Die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie der EU werden nicht erreicht. Das gilt auch für einige der Fließgewässer in Südhessen, wie etwa die Weschnitz oder die Modau. Der Handlungsdruck ist groß. Wie eine erfolgreiche Renaturierung aussehen könnte, wollen wir gemeinsam mit Bürger*innen, Expert*innen und Wissenschaftler*innen am

15.06.2021 ab 18:00 Uhr in einer Online-Veranstaltung diskutieren:

Kleine Bäche sind namensgebend für Dörfer und Landschaften, mit dem Wasser beginnt allerorten das Leben

Beiträge zum Thema  Wasser habe ich hier für Sie zusammengestellt:

 

Weinbau im Odenwald?! Streifzüge an der Modau mit Torsten Schäfer

Die Lauter: Naturidyll und Industriefluß

Wasser in unseren Straßennamen

Gewässerschutz: Schmutzwasser und Regenwasser trennen!

... und viele weitere Beiträge im Geschichte(n)-Zettelkasten in der Rubrik

"Ohne Wasser kein Leben"

 

Die Wiesen um Ernsthofen 1882

   

Die Ortsnamen Hessens

 

In den Wintermonaten baute Herbert Brieter Brut-und Nistkästen für zahlreiche Vogelarten.  Auch für das Pfarrwäldchen hinter der Beedenkirchener Kirche konnten wir drei große Behausungen für Eulen und Turmfalken bekommen. Im April wurden von Herbert und Manfred Brieter ausserdem 20 neue kugelförmige Nester für Mehlschwalben auf der geschützten Ostseite am Pfarrhaus angebracht. Diese  bis 15 cm grossen Zugvögel brüten gerne unter Dachvorsprüngen und leben in sog. Kolonien. Ihre ausgezeichneten Flugbewegungen und ihre langen Reisen zwischen Afrika und Europa machen die Mehlschwalbe zu einem besonderen Gast zwischen April und September in Beedenkirchen. Sie und auch andere Zugvögel können auf einem Auge das Magnetfeld der Erde sehen und sind so in der Lage, den letztjährigen Brutplatz auf Anhieb wieder zu finden. Zu guter Letzt wurde von Familie Brieter ein Blühstreifen vor der Kirche angelegt, welcher für unterschiedliche Insekten ein reichhaltiges Nahrungsangebot bieten soll.      

Im letzten Heft war im Beitrag " Wenn wir das Wetter berechnen könnten: " die Rede von Schrödingers Kätzchen. Keine Sorge: dabei handelt es sich um ein reines Gedankenexperiment. Keine Katze wird in eine Box gesperrt und weit weit weg in den Weltraum geschossen, wo sie dann totgespritzt wird oder auch nicht - je nach Betrachter.
Tatsächlich in den Weltraum geschickt wurde dagegen eine Hündin: Laika. Sie wurde 1957 in der DDR zur staatstragenden Institution: der sowjetische Sputnik2-Satellit nahm sie mit ins All. Bevor sie an Streß starb, übermittelte sie wertvolle Forschungsergebnisse. Ihre gesunde Rückkehr zur Erde war nicht geplant gewesen.

Reichenbacher Vogelschützer bitten wieder um Unterstützung bei der Schwalben - und Mauersegler-Zählung.

Rauchschwalben, Mehlschwalben sowie die Mauersegler kehren aus den südlichen Ländern zurück. Nun beginnt wieder die Arbeit des Schwalbenbeauftragten bei den Reichenbacher Vogelschützern. So allzu groß ist diese „Arbeit“, das Zählen der belegten Nester bei den Schwalben und den Nistplätzen der Mauersegler unter den Dachziegeln, aber nicht mehr.

Kreis Bergstraße: Der hier vor mehreren hundert Jahren ausgerottete Biber ist in den Odenwald zurückgekehrt. Um das Wirken dieses Tieres im Ulfenbachtal zu verdeutlichen, hat der für Umwelt und Naturschutz zuständige Dezernent Karsten Krug kürzlich nach Wald-Michelbach eingeladen. Die Zusammenkunft wurde außerdem dafür genutzt, Ullrich Götz-Heimberger vorzustellen, der für das Bibermanagement des Regierungspräsidiums Darmstadt zuständig ist.

Corona beeinflusst Jagd / vermehrt Wildschäden in Weinbergen / Bergstraße engagiert bei Tierseuchenbekämpfung

Vor kurzem fand das jährliche Gespräch des Kreisbeigeordneten Karsten Krug mit dem Vorsitzenden des Jagdklubs Sankt Hubertus Prof. Joachim Kilian und dessen Geschäftsführer Roland Lulay statt, um eine Bilanz zum Coronajahr 2020 zu ziehen. Thema der Zusammenkunft waren unter anderem die Afrikanischen Schweinpest (ASP), der Wolf im Kreis und es wurde erörtert, welchen Einfluss Corona auf die Arbeit der Bergsträßer Jägerinnen und Jäger in den letzten 12 Monate hatte.

Ein zentraler Wunsch der Teilnehmenden der ersten Biodiversitätskonferenz des Kreises Bergstraße Anfang Januar 2020 war die Gründung eines Landschaftspflegeverbandes für den Kreis. Seither arbeitet eine Arbeitsgruppe an der Umsetzung dieses Wunsches. In der Gruppe vertreten sind neben aktiven Naturschützern der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. sowie der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auch Landwirte. Kürzlich informierte diese Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Karsten Krug per Videokonferenz über den aktuellen Stand und die Vorteile eines Landschaftspflegeverbandes.

Achtung!

Laut Duden bedeutet es Wertschätzung und Respekt - das wünschen sich alle und das wünscht sich auch unsere Umwelt. Respekt und Wertschätzung bereichern das Miteinander und fördern einen achtsamen Umgang mit Allem was uns umgibt. Wer zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto unterwegs ist – egal ob innerorts, auf Landstraßen, im Feld oder im Wald stellt regelmäßig fest, dass Achtung vor der Umwelt und dem was uns umgibt nicht überall gelebt wird.

Der Landesbetrieb HessenForst arbeitet an einem Wald mit Zukunft. Allein 2020 hat HessenForst fünf Millionen Bäume gepflanzt. Die Fachleute entscheiden im Fall jeder Schadfläche individuell, welche Mischung von Baumarten in der besten Kombination von aktiver Nachpflanzung und natürlicher Aussaat am sichersten und schnellsten zu einem zukunftsfähigen Wald führt.

Zum Verteilungsgebiet des Durchblick gehört auch Klein-Bieberau. Seltsamerweise gehört es zu Modautal, während Groß-Bieberau eigenständige Stadtrechte hat. Beide haben ihren Namen jedoch vom gleichen Tier, das in früheren Zeiten in größerem Umfang landschaftsarchitektonisch tätig war: dem Biber.

Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes und Modautals Bürgermeister Jörg Lautenschläger pflanzten Bäume im Brandauer Wald

Im Rahmen der deutschlandweiten Aktionswoche Wald vom 7.-14. November trafen sich die Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes, Bürgermeister Jörg Lautenschläger und Förster Jürgen Kremer im Wald in Brandau, um junge Bäume zu pflanzen.

Der Wald in Deutschland leidet! Dürre, Stürme und Schädlingsbefall setzen vielen Bäumen zu.
Auch der Wald in der Darmstädter Region hat zunehmend mit Problemen zu kämpfen. Mannes und Lautenschläger pflanzten eine Rotbuche und eine Douglasie und tauschten sich dabei mit dem Förster über die besondere Problemlage in den Modautaler Wäldern aus.

"Wir alle haben ein starkes Interesse daran, den Wald auch für unsere nachfolgenden Generationen in einem guten Zustand zu überlassen", so Mannes. "Der Wald dient nicht nur als Wirtschaftsfaktor, sondern hat vor allem einen Naherholungswert! Ich denke dabei an viele wunderschöne Spaziergänge im Wald und das Beobachten der sehr vielfältigen Tierwelt. Auch zum Schutz des Klimas ist der Wald keinesfalls hinwegzudenken. Daher mache ich mich in Berlin dafür stark, dass der Wald ins Klimapaket aufgenommen wird."

Der Bund hat 547 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um in den nächsten vier Jahren den Wald zu stützen. Auch die hessische Landesregierung hat ein Sofortprogramm zur Beseitigung von Waldschäden durch Sturm, Dürre und Schädlinge beschlossen. Weitere Programme auf europäischer und nationaler Ebene sind in Planung. "Heute in den Wald zu investieren heißt, dem Morgen starke Wurzeln zu geben!" so sieht es auch Jörg Lautenschläger.

 

Foto v.l.n.r.: Bürgermeister Jörg Lautenschläger(CDU), Dr. Astrid Mannes MdB (CDU), Revierförster Jürgen Kremer

In Brandau und Lautern gab es in den letzten Wochen Wolfsrisse. Beim ersten Vorfall im Mai wurde leider versäumt, die getöteten Schafe und Lämmer auf Wolfs-DNA zu untersuchen, eine Woche später jedoch war es nachweislich ein Wolf, der Schafe gerissen hatte. Große Verunsicherung geht um: viele der Schafhalter - und auch andere Nutztierhalter - machen sich Sorgen. Denn wie schützt man Tiere vor dem Wolf?