(BZfE) – Die BZfE-Bloggerin Julia Icking ist Mitglied in einer Solidarischen Landwirtschaft (Solawi). In ihrem was-wir-essen-Blog schreibt sie über ihre Erfahrungen: https://www.bzfe.de/inhalt/erfahrungen-in-einer-solidarischen-landwirtschaft-35910.html

Unter dem Begriff „Solidarische Landwirtschaft“ versteht man eine Gemeinschaft von Menschen, die zusammen etwas anbauen und sich die Ernte teilen. Das Anbauen übernimmt in der Regel ein professioneller Gärtner oder Landwirt, die Abnehmer können zu bestimmten Zeiten mithelfen. Das Solidarische an der Landwirtschaft sind die geteilten Kosten und das geteilte Risiko. So bezahlen die Teilnehmenden pro Monat eine bestimmte Summe, die gemeinsam festgelegt wird.

Und das geht so: Der Landwirt rechnet aus, welche Kosten im laufenden Jahr zusammenkommen. In einer Beitrags- oder Bieterrunde bestimmt die Gemeinschaft, wer davon wie viel übernimmt. Ganz solidarisch: Wer viel bezahlen kann, bezahlt mehr, wer wenig hat, bezahlt weniger. Hauptsache, die Gesamtsumme stimmt, damit alles bezahlt werden kann. Trotzdem ist jeder Ernteanteil gleich groß. Ist die Ernte (sehr) gut, ist der Anteil (sehr) groß. Ist die Ernte schlecht, bleibt jeder Anteil klein. Der Landwirt bekommt sein Geld trotzdem.

In einer Solidarischen Landwirtschaft werden die Kosten, das Risiko und die Ernte geteilt. Das hat in der Obst-Solawi von Julia Icking nicht so gut funktioniert. Dagegen klappt es in einer Bonner Gemüse-Solawi sehr gut, dass Landwirt und Verbraucher Hand in Hand arbeiten und alle davon profitieren.

Damit das System funktioniert, müssen sich genug Engagierte zusammenfinden und vor allem dranbleiben, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Wer eine in seiner Gegend sucht, findet auf der Internetseite ernte-teilen.org eine Karte, die deutschlandweit Solawis anzeigt.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/solidarische-landwirtschaft-31086.html

https://www.ble-medienservice.de/7121/landinform-spezial-7-gemeinschaftlich-getragene-landwirtschaft

Wir haben vor Ort die SoLaWi vom Gemüsegarten Hoxhohl. Liebe Leserinnen und Leser, die dabei sind: schreibt uns eure Erfahrungen! Bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir werden sie im Oktober-Durchblick und hier im Internet anonym veröffentlichen.

Fruchtbarer Ackerboden wird durch Wind und Wasser abgetragen und geht unwiederbringlich verloren. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?

Bodenerosion zählt zu den bedeutendsten Problemfeldern der Landwirtschaft.
Quelle: landpixel.de

Den stetigen Abtrag von Erde durch Wind und Wasser nennt man Bodenerosion. Prinzipiell ist Erosion ein natürlicher Prozess, der fast überall auftreten kann. In dem Ausmaß wie wir Bodenerosion heute vorfinden, gibt es sie aber erst, seitdem der Mensch intensiv Landwirtschaft betreibt.

Auf den betroffenen Ackerflächen werden große Mengen an Boden abgetragen und gehen dadurch unwiederbringlich verloren. Die Folge: Böden werden zunehmend unfruchtbarer und sind irgendwann für den Acker und Gartenbau gar nicht mehr nutzbar. Bodenerosion zerstört damit über kurz oder lang eine unserer wichtigsten natürlichen Lebensgrundlagen.Bodenerosion zählt sowohl weltweit als auch in Deutschland zu den bedeutendsten Problemfeldern der Landwirtschaft. Laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind 25 Prozent der Ackerflächen Deutschlands winderosionsgefährdet und ein Drittel der Ackerfläche weist eine mittlere bis sehr hohe Gefährdung gegenüber Wassererosion auf.Weiterlesen:

Was genau ist Bodenerosion? Wassererosion? Winderosion?
Welche Faktoren begünstigen Bodenerosion?
Bewirtschaftung, Wahl der Kulturart, Wenig Humus durch einseitige Kulturfolgen, Klimawandel, Bodenverdichtungen und vieles mehr

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: https://landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-funktioniert-landwirtschaft-heute/boden-in-gefahr-erosion-in-der-landwirtschaft

 

Landrat Christian Engelhardt überreichte auf Sommertour Förderbescheide an Bergsträßer Gastronomen / Coronahelden in Rimbach

Kreis Bergstraße (kb). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen fast alle Branchen. Auch die Gastronomen. Mittlerweile dürfen gastronomische Betriebe zwar unter Einhaltung strenger Auflagen wieder Gäste bewirten, dennoch sind viele Gäste zurückhaltend und warten noch mit einem Besuch. Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besuchte Landrat Christian Engelhardt zwei Gastronomiebetriebe: den Landgasthof Hagen in Grasellenbach und das Hotel-Café Vierburgeneck in Neckarsteinach. Die beiden Lokale verbindet, dass jüngst in die Modernisierung des Betriebs investiert wurde. Für diese Maßnahmen überreichte der Bergsträßer Landrat jeweils einen Förderbescheid.

Der Bund hat weitere Liquiditätshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) auf den Weg gebracht. Erstmals gibt es ein vollständig digitalisiertes Verfahren, das im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) innerhalb kurzer Zeit fertiggestellt wurde.

Seit 8. Juli und bis zum 31. August 2020 können KMU finanzielle Hilfen über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer beantragen. Diese können sich auf der Seite https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren und Anträge für die klein- und mittelständischen Unternehmen online stellen.

Mit der Überbrückungshilfe soll den Branchen geholfen werden, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders betroffen sind. Hilfe brauchen vor allem die Branchen, die immer noch stillgelegt sind, aber auch die Wirtschaftszweige, deren Geschäft trotz der Lockerungen noch deutlich eingeschränkt ist. Für all diese Unternehmen werden Zuschüsse zu den Fixkosten bis zu einer Höhe von 150.000 Euro bereitgestellt, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Aktuelle Daten zur Corona-Soforthilfe im Landkreis Aufgrund der Corona-Pandemie gab es bereits seit März finanzielle Hilfen des Bundes und des Landes Hessen (Corona-Soforthilfen) für Unternehmen, Gewerbetreibende und weitere.

Für den Landkreis Darmstadt-Dieburg sind 5.943 Anträge beim Regierungspräsidium Kassel eingegangen. Die Gesamtfördersumme für Unternehmen, Gewerbetreibende, (Solo-)Selbstständige und Freiberufler mit bis zu 50 Beschäftigen im Landkreis beträgt 40.877.573 Euro. Hessenweit wurden rund 952.857.568 Euro auf 135.929 Anträge ausgezahlt.

„Das ist schon eine immense Fallanzahl, die vom RP Kassel als auszahlende Stelle abgewickelt wurde. Einige Detailfragen zur Antragstellung konnten dabei beratend über die Wirtschaftsförderung des Landkreises geklärt werden. So haben die Kolleginnen und Kollegen Detailfragen zu Betriebsstätten, Mitarbeiterzahl, zuschussfähigen Kosten und Nebenerwerb geklärt, Informationen zu weiteren Förderprogrammen gegeben“, erläutert Wirtschaftsdezernent und Landrat Klaus Peter Schellhaas. Marcella Lüdicke von der Kreiswirtschaftsförderung ergänzt: „Schwierig war zum einen gerade bei Kleinstunternehmen, dass generell nur anerkannte und nachgewiesene Betriebskosten bezuschusst wurden und so mancher nebenerwerbliche Antragssteller leider aufgrund der Vorgaben abgewiesen werden musste. Für den eigenen Lebensunterhalt von Selbstständigen konnte jedoch die Grundsicherung genutzt werden, die über die Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) zu beantragen ist.“ „Die Wirtschaft und gerade die kleinen Unternehmen sowie die (Solo-) Selbstständigen standen und stehen nach wie vor, vor großen Herausforderungen, die sie alleine nicht bewältigen können. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass es auch zukünftig Förderprogramme des Bundes und Landes gibt“, stellt Landrat Schellhaas fest. (as)

Über 720 Förderanträge beim Kreis eingegangen / Bereitstellung von rund acht Millionen Euro Fördergelder

Landwirtschaftliche Betriebe besitzen seit einigen Jahren die Möglichkeit, finanzielle Fördermittel beim Staat zu beantragen. Dies ist notwendig, damit die Landwirtinnen und Landwirte ein angemessenes Einkommen erzielen, um eine Stabilität der Agrarmärkte sicherzustellen und damit letztendlich, um die Bevölkerung mit bezahlbaren Lebensmitteln zu versorgen. Dass dieses Angebot großen Anklang bei den Landwirten findet, zeigt sich anhand des seit Jahren konstant hohen Niveaus an eingereichten Anträgen. Allein zwischen Mitte März und Mai verzeichnete die zuständige Abteilung der Kreisverwaltung Bergstraße, „Ländlicher Raum und Denkmalschutz“, einen Eingang von über 720 Anträgen.

Förderanträge konnten hierbei alle natürlichen und juristischen Personen, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit ausüben, stellen. „Mich freut besonders, dass Landwirte aus allen 22 kreisangehörigen Kommunen Anträge einreichten. Schließlich leisten unsere Landwirte einen wesentlichen Beitrag für unsere Gesellschaft. Die Pflege der Kulturlandschaft sowie Natur- und Artenschutz sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, mit denen wir die Landwirte und Landwirtinnen nicht alleine lassen dürfen. Sie versorgen unsere Bevölkerung mit regionalen Lebensmitteln – eine tägliche Selbstverständlichkeit für uns. Das verdient Unterstützung und Wertschätzung“, erklärt Landrat Christian Engelhardt.

Insgesamt stehen rund 6,2 Milliarden Euro EU-Mittel auf Grundlage der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) für die Landwirte und Landwirtinnen der EU-Länder zur Verfügung. Die Förderungssumme verteilt sich dabei auf die Bereiche Direktzahlungen und Agrarumweltprogramme, die anhand eines Verteilungsschlüssels auf die einzelnen Bundesländer umgelegt werden. Die Fördergelder werden in vielfältigen Formen ausgezahlt: So fallen unter dem Begriff der Direktzahlungen die Basis-, Greening-, Umverteilungs- und Junglandwirtprämien. Ebenfalls werden Zahlungen an Kleinerzeuger geleistet. Ausgleichszulagen (AGZ) werden für benachteiligte Gebiete sowie Fördergelder aus dem Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen (HALM) bereitgestellt.

Die Abteilung „Ländlicher Raum und Denkmalschutz“ informierte die Landwirte noch vor Beginn der Coronavirus-Pandemie in ihren jährlichen Informationsveranstaltungen und Schulungen über die Antragsstellung bezüglich der Fördergelder. Aufgrund der zunehmenden raschen Entwicklung der Pandemie musste die Abteilung allerdings von persönlichen Vorsprachen absehen. Eine Beratung erfolgte ausschließlich per E-Mail und telefonisch. Die zuständige Abteilung der Kreisverwaltung prüft derzeit die Fördergeldanträge. Die Fördergeldbescheide werden voraussichtlich im Dezember verschickt. Dann kann auch mit ersten Auszahlungen gerechnet werden. Die Auszahlung der HALM-Gelder erfolgt dagegen voraussichtlich erst im Frühjahr 2021.

Die Abteilung „Ländlicher Raum und Denkmalschutz“ weist daraufhin, dass im Zuge von Digitalisierungsmaßnahmen in der Verwaltung, die Antragsstellung ab dem kommenden Jahr auf ein Onlineverfahren umgestellt wird.

Weitere Informationen über die Abteilung „Ländlicher Raum und Denkmalschutz“ finden Sie unter wwww.kreis-bergstrasse.de. Informationen zu den einzelnen Förderungsmaßnahmen finden Interessierte für die Direktzahlungen unter https://bit.ly/3en1qj2, für die AGZ unter https://bit.ly/3en1wXW und für die HALM unter https://bit.ly/310qtES.

Kreis Bergstraße stellt Gastronomen Hygienepakete zur Verfügung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen fast alle Branchen. Auch die Gastronomen. Mittlerweile dürfen gastronomische Betriebe zwar unter Einhaltung strenger Auflagen wieder Gäste bewirten, dennoch bleibt ein Großteil aus. Um den Abstand einzuhalten, bleiben viele Plätze in Restaurants und Bars frei. Um die rund 1.000 Gastronomen im Kreis Bergstraße zu unterstützen, hat der Kreis Bergstraße 100.000 Euro für Hygienepakete bereitgestellt, die der Bergsträßer Gastronomie zur Verfügung gestellt werden. „Restaurants, Bars und andere Lokale leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Lebensqualität. Die corona-bedingten Schließungen haben diese schwer getroffen und auch unsere Lebensqualität stark eingeschränkt. Das Hygienepaket soll den Betrieben den Neustart nach Corona erleichtern, damit der Alltag und die hohe Lebensqualität wieder bei uns einziehen kann“, erklärte Landrat Christian Engelhardt während einer Pressekonferenz auf dem Heppenheimer Marktplatz. Denn: „Auch nach der Krise brauchen wir die Gastronomie, für die Lebensqualität unserer Region“.  

Erste Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind sichtbar: Arbeitslosenquote des Kreises aktuell bei 4,3 Prozent / Landrat Engelhardt zu Folgen der Corona-Krise und Hilfspaketen / Erfolgsmodell NWdigital

Im Juni waren im Landkreis Bergstraße 6.376 Personen arbeitslos gemeldet, was einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent entspricht.  „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenquote im Kreis Bergstraße weiter gestiegen. Dennoch liegt sie auch weiterhin deutlich unter dem hessischen Schnitt von derzeit 5,7 Prozent“, so Landrat Christian Engelhardt. „Die Coronavirus-Pandemie und vor allem der damit verbundene Shut-Down und die Unterbrechung von Lieferketten hatten den Arbeitsmarkt auch bei uns unter Druck gesetzt. Daher hatte ich während der vergangenen Monate in intensivem Kontakt mit Vertretern der hiesigen Wirtschaft, der Banken und der Wirtschaftsverbände. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung habe ich entsprechend der Bedürfnisse hier vor Ort an unterstützenden Maßnahmen sowie über meine Netzwerkarbeit aktiv an der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für die hessische Wirtschaft mitgewirkt“, so der Landrat. Auch die sehr erfolgreich laufende Internetseite www.lieferservice-kreis-bergstrasse.de sei in diesem Zusammenhang entstanden.

Verbundprojekt „HO² - Home-Office Odenwald“ zielt auf Verknüpfung von Home-Office und E-Car-Sharing ab / Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Bergstraße gesucht, das im Rahmen einer Testwoche ein Elektroauto kostenfrei nutzt

Die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), die Entega Medianet GmbH sowie die Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG) starteten 2019 gemeinsam das Verbundprojekt „HO² - Home-Office Odenwald“. Dieses Projekt wird mit Fördermitteln aus dem Programm „Land.Digital“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finanziert und zielt auf die Sensibilisierung der Unternehmen aus dem Odenwald für Home-Office als neues Beschäftigungsmodell ab. Neben der Unterstützung der Unternehmen bei der Implementierung soll auch eine Verknüpfung mit neuen Mobilitätskonzepten wie E-Car-Sharing erfolgen. Der Mitarbeiter soll so an den Tagen, an denen er nicht im Home-Office sondern im Unternehmen arbeitet, die Möglichkeit der Nutzung eines Elektroautos haben.

Diese Verknüpfung von Home-Office mit E-Car-Sharing soll nun am Beispiel des bestehenden E-Car-Sharing-Angebots der Entega Medianet GmbH im Rahmen einer Testwoche, in welcher ein Elektroauto durch ein Unternehmen kostenfrei genutzt werden kann, erprobt werden. Hierfür wird ein Unternehmen in den Odenwaldgemeinden des Kreises Bergstraße gesucht, das bereits Home-Office anbietet oder noch einführen möchte und mindestens ein Mitarbeiter des Unternehmens, der Home-Office nutzt bzw. nutzen soll, in Reichelsheim, Breuberg oder in Michelstadt wohnt. Die Testwoche soll im zweiten Halbjahr stattfinden.

Info: Wer Interesse an einer Teilnahme an der Testwoche und/oder Fragen zum Verbundprojekt hat, wendet sich an Felix Fischer, Projektmanager bei der WFB, unter der Rufnummer 06252-68929 50 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Informationen zum Förderprojekt HO² - Home-Office Odenwald finden Sie unter www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de/Wirtschaft/HO2-Home-Office-Odenwald.

 

 

 Die Gemeinde Lautertal (Odenwald) 7.200 Einwohner sucht ab sofort Aushilfskräfte im Bereich der Öffentlichen Ordnung im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (450-Euro-Job)

Anforderungsprofil:

Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Bergstraße diskutierten mit Repräsentanten aus dem politischen Umfeld / Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Bergstraße und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft e. V. per Livestream übertragen

Mitte dieser Woche diskutierten Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Bergstraße mit Repräsentanten aus dem politischen Umfeld im Rahmen der Veranstaltung „Mittelstand trifft Politik“, die per Livestream aus der GGEW AG in Bensheim übertragen wurde. Akteure waren Landrat Christian Engelhardt, Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), Christian Jöst, Geschäftsführer der Jöst Abrasives GmbH und Vizepräsident der IHK Darmstadt, Dr. Jürgen Gromer, Beiratsvorsitzender der WFB, und Birgit Heitland, Mitglied des Hessischen Landtags.

Ab sofort können sich Gründer für eine Teilnahme bewerben / Video-Pressegespräch mit Wirtschaftsförderung Bergstraße, Odenwald Regional-Gesellschaft, Sparkasse Starkenburg und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

2. Juni: Der Gründerwettbewerb der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald geht in die elfte Runde. Mit dem Kooperationsprojekt bringen die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) und die Odenwald Regional-Gesellschaft mbH (OREG) jedes Jahr aufs Neue frischen Schwung ins Gründerklima der Region. Auch 2020 rufen die Initiatoren des Projekts alle Gründer und Gründungswilligen im Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis dazu auf, sich mit ihren vielversprechenden Geschäftsideen aktiv am Gründerwettbewerbs zu beteiligen. Und wieder stehen attraktive Preise und jede Menge öffentliche Aufmerksamkeit im Mittelpunkt.

Gemeinsamer Appell von Kreis, Städten und Gemeinden:

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Bergstraße rufen die Bergsträßer Bevölkerung gemeinsam mit Landrat Christian Engelhardt dazu auf, die regionale Wirtschaft zu unterstützen und auch die gastronomischen Betriebe im Kreis wieder zu besuchen. Gleichzeitig appellieren sie sowohl an die Gastronomiebetreibenden als auch an die Besucherinnen und Besucher von Restaurants und anderer gastronomischer Betriebe, die aktuellen Hygiene- und Abstandsvorgaben genau einzuhalten.

Ziel der Klage: Den Wettbewerb im Energiemarkt erhalten

Bensheim/Luxemburg. Die GGEW AG hat heute gegen den geplanten Zusammenschluss von RWE und E.ON Klage beim Europäischen Gericht (EuG) in Luxemburg eingereicht. Damit greift das Unternehmen – wie neben ihm weitere Marktteilnehmer auch – die Entscheidung der Europäischen Kommission an, die Übernahme von konventionellen und erneuerbaren E.ON-Erzeugungsressourcen durch RWE freizugeben. Mit der Fusion wird der ohnehin fragile Wettbewerb in der Erzeugung erheblich eingeschränkt.